10.05.2007 - 5.5 Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Hagen für...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.5
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 10.05.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/BC Beteiligungscontrolling
- Bearbeitung:
- Jürgen Reiß
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Kingreen beanstandet die Verwaltungsvorlage dahingehend, dass im Rahmen der Gewässerausbauten
kein Bezug auf die Gebührenentwicklung genommen werde. Nach Expertenmeinung
könnten sich die Abwassergebühren für die Bürgerinnen und Bürger aufgrund des
demographischen Wandels verdoppeln. Verschiedene Städte und Gemeinden würden
sich bereits schon jetzt anhand bestimmter Konzepte darauf einstellen.
Herr Bihs verdeutlicht, dass die Aufgabe eines Abwasserbeseitigungskonzeptes nicht
auf eine Gebührenbetrachtung abziele, sondern darstelle, wie sich die Gemeinde
in den nächsten Jahre vorstelle, ihrer Pflicht zur Abwasserbeseitigung
nachzukommen. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt werde aber deutlich, dass sich das
Gebührenaufkommen in der Gesamtheit nicht bedeutsam ändern werde. Das
Abwasserbeseitigunskonzept wurde vor dem Hintergrund des Bevölkerungsrückganges
bereits moderater aufgestellt. Die Investitionskosten halten sich in der
Größenordnung der realisierten Investitionen der Vorjahre. Darüber hinaus
rechne die Stadtentwässerung Hagen eher mit einem Rückgang der Investitionen.
Unter realistischen Gesichtspunkten ist zu berücksichtigen, dass ein fasst
100jähriges Kanalnetz Renovierungskosten verursachen werde. Erste Ergebnisse würden
aufzeigen, dass der Bevölkerungsrückgang eher an Hauptverkehrsstraßen und somit
an den Hauptentwässerungsachsen zu verzeichnen ist. An diesen Stellen bleibe
ein Rückbau außen vor.
Herr Dr. Ramrath stützt sich auf die Aussage von Herrn Bihs,
dass ein Großteil des Gebührenaufkommens in die Kanalrenovierung und nicht in
die Kanalerneuerung gehe. Um den demographischen Wandel wirksam
entgegenzuwirken, müssen Neubaugebiete für den Wohnungsbau ausgewiesen werden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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(wie Dokument)
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1,1 MB
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