22.03.2007 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 22.03.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:35
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr P. fragt nach, welche juristischen Schritte Herr Oberbürgermeister
Demnitz in seiner Funktion als Beigeordneter des Rechtsamtes zur Klärung
von rechtlichen Verantwortlichkeiten im Rahmen der Derivatgeschäfte persönlich
eingeleitet habe.
Zusätzlich bittet Herr P. Herrn Dr.
Schmidt um Auskunft, ob die Betriebserlaubnis für das Projekt beim Werkhof
im ehemaligen Betriebskrankenkassengebäude in der Obernahmer, hier Wohngruppe
für schwer Erziehbare Jugendliche, vor oder nach dem 01. Januar 2007 durch das
Landesjugendamt erteilt wurde.
Darüber hinaus erinnert Herr P. an seine
Anfrage aus der Ratssitzung vom 22.02.2007 und möchte von Herrn Grothe
wissen, ob die Renovierungsarbeiten im ehemaligen Krupp
Betriebskrankenkassengebäude ausschließlich von 1 Euro Kräften durchgeführt
wurden oder ob es auch Ausschreibungen an lizenzierte Fachbetriebe gegeben
habe.
In diesem Zusammenhang bezieht sich Herr P.
zusätzlich auf die Instandsetzungsarbeiten des ehemaligen Krupp Gästehauses II,
der zukünftigen Wilhelm Busch Förderschule und möchte wissen, ob die
Bauaufsicht beim Bauordnungsamt der Stadt Hagen liegen würde und ob Herr
Grothe als Technischer Beigeordneter den Einsatz von 1 Euro Kräften des
Werkhofs billige, obwohl bei der Ausführung der Arbeiten, Arbeitsschutzbestimmungen
(z.B. Hörschutz) außer Acht gelassen werden.
Herr Oberbürgermeister Demnitz teilt Herrn P. mit, dass sich Politik und
Verwaltung auf ein strukturiertes Aufklärungsverfahren unter der Federführung
von Herrn Dr. Schmidt verständigt haben.
Die anderen von Herrn P. gestellten Fragen
werden schriftlich beantwortet.
Herr Sch. bezieht sich auf angeblich gemachte Äußerungen von Herrn Jochen Weber,
wonach die Stadt Hagen auf spekulative Zinsgeschäfte nicht verzichten könnte.
Herr Sch. möchte von Herrn Jochen Weber wissen, wie viele Verluste die
Stadt Hagen noch ertragen könne.
Herr Jochen Weber betont, dass die Stadt Hagen keinerlei Verluste
mehr ertragen könne und entgegnet Herrn Sch., die von ihm vorgetragenen
Äußerungen nicht getätigt zu haben.
Herr v. B. möchte von der Verwaltung wissen, wie viele Gutachten zu welchen Aufträgen
und mit welchen Gesamtkostenaufwand vom Konzern Hagen (Stadt, HVG, Stadtwerke,
Straßenbahn, Hagenbad, HGW, HEB, SEH, GIV, GWH) von 1997 bis 2007 in Auftrag
gegeben worden sind.
Zusätzlich bittet Herr v. B. um Auskunft,
welche Gutachterkosten bisher für das Projekt Evolutionspark und welche
Menpowerkosten innerhalb der Verwaltung für das gleiche Projekt angefallen
seien.
Herr v. B. bittet um darum, dass ihm die Antworten der Verwaltung vom Rechnungsprüfungsamt
testiert werden.
Frau L. bezieht sich in ihrer Frage auf die geplanten Einsparungen im ÖPNV/SPNV
und bittet um Stellungnahme der Verwaltung.
Darüber hinaus hinterfragt Frau L. die
Tätigkeit von Herrn Ralf Sondermeyer in seiner Funktion als Mitglied in
einer Behindertenorganisation, auf die im Internet verwiesen wird.
Weiter möchte Frau L. wissen, ob bei
Vorlage eines Schwerbehindertenausweises im Theater, in der Stadthalle, bei
Konzerten oder in Schwimmbädern das Eintrittsentgelt ermäßigt werde.
Herr Oberbürgermeister Demnitz teilt Frau L. mit, dass konkrete
Planungen zu Einsparungen im ÖPNV nicht vorliegen würden. Die Vorschläge und Vorberatungen
erfolgen zunächst in den politischen Gremien und in den Fachausschüssen.
Die anderen von Frau L. gestellten Fragen
werden schriftlich beantwortet.
