22.02.2007 - 5.17 Gesundheitsschutz durch Rauchverbot in den Verw...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.17
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 22.02.2007
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB53 - Gesundheit und Verbraucherschutz
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Kingreen begrüßt die Einbringung der Verwaltungsvorlage und sieht nun endlich den
Nichtraucherschutz gewährleistet, welcher in der Vergangenheit vom Gesamtpersonalrat
zwar begleitet, aber nicht zielgerecht umgesetzt wurde. Von sogenannten Übergangsregelungen
innerhalb der Verwaltung für Raucher sollte abgesehen werden. Frau Kingreen
erwarte vom Personalrat, dass dieser im Rahmen seines Mitbestimmungsrechtes die
Beratungen zeitnah abwickle. Darüber hinaus müssten Sanktionen bei der
Nichteinhaltung des Rauchverbotes ausgesprochen werden.
Herr Jochen Weber betont ausdrücklich, dass er seine folgenden
Ausführungen nicht als Fraktionsvorsitzender der SPD tätige und bemerkt
zunächst, dass die Mitbestimmungsrechte des Personalrates nicht durch
Ratsbeschluss außer Kraft gesetzt werden können. Im November des letzten Jahres
habe man sich darauf verständigt, dass ein Vorschlag auf Basis der gesetzlichen
Grundlage erfolgen sollte. In diesem Zusammenhang kritisiert Herr Jochen
Weber die Einbringung der vorliegenden Verwaltungsvorlage von Herrn
Oberbürgermeister Demnitz. Über diese Vorgehensweise bringt Herr Jochen
Weber seine persönliche Enttäuschung zum Ausdruck. Dennoch nehme er die
Entscheidung von Herrn Oberbürgermeister Demnitz zur Kenntnis und
akzeptiere diese.
Herr Sondermeyer bezieht sich auf eine seinerzeit gleiche
Regelung für die Gebäude des Europäischen Parlamentes, welche im Nachhinein
nicht durchgesetzt werden konnte. Aus diesem Grund sollte über die Einrichtung
von Raucherbereichen nachgedacht werden.
Herr Manfred Weber spricht sich ebenfalls für die Einrichtung von
Raucherzimmern aus.
Herr Ciupka beantragt den Schluss der Aussprache.
Herr Oberbürgermeister Demnitz merkt an, dass ihm keine weiteren Wortmeldungen
vorliegen würden.
Auf Nachfrage von Frau Kingreen zum
weiteren Verfahrensablauf erklärt Herr Oberbürgermeister Demnitz, dass
die Verwaltung und der Gesamtpersonalrat im ganz normalen Gang der Geschäfte
versuchen werden, eine Einigung zu erzielen. Herr Oberbürgermeister Demnitz
gehe davon aus, dass zum 02. April 2007 das absolute Rauchverbot in den Dienst-
und Büroräumen umgesetzt werde. Sollte dieser Termin nicht eingehalten werden,
so werde der Rat darüber informiert.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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45,5 kB
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