07.07.2004 - 7.1 Zeit- und Maßnahmenplan für neuen Flächennutzun...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 07.07.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Leisten
erläutert den Antrag der CDU-Fraktion. Der Antrag auf Steinbrucherweiterung der
Hohenlimburger Kalkwerke z. B. sollte abgewartet werden.
Herr Palsherm
spricht das Stadtentwicklungskonzept 2015 an. Der Flächennutzungsplan sollte
auch kulturelle, wirtschaftliche und soziale Belange berücksichtigen. Die Bürger
sollten dazu zu Wort kommen.
Herr Söhnchen
meint, er habe im April eine Anfrage zur Steinbrucherweiterung gemacht und
damit wohl in ein Wespennest gestochen. Dem Zeitungsartikel von Dr. Lange nach
zu urteilen plane er wohl doch eine Abgrabung bis zum Ahmer Bauern. Es handele
sich hier um ein Landschaftsschutzgebiet, und auch der Bürger habe Rechte. Er
bittet um weitere Informationen von Dr. Schmidt.
Herr Leisten
erwidert, er habe von der Fa. Kostal gehört, dass eine Firma Planungssicherheit
brauche. Er vermisse hier Peter Arnusch, der die Angelegenheit aus Arbeitnehmersicht
ggf. anders beurteile.
Nach weiterem
Diskussionsbeitrag von Herrn Strüwer bittet Herr Dr. Schmidt darum im Protokoll
nachzusehen. Dort sei das Antragsverfahren erläutert. In der Tat müsse sich
auch der FNP an übergeordneten Entscheidungen orientieren. Der Gebietsentwicklungsplan
schaffe kein Recht für den Besitzer. Herr Dr. Schmidt schlägt der BV vor, Herrn
Lange einzuladen und nach seinen Plänen zu befragen. Es habe einmal eine
Ausgleichs- und Ersatzdiskussion auf Letmather Gebiet gegeben.
Nach weiterer
Diskussion, an der sich Herr Söhnchen, Herr Buschkühl und Herr Eisermann
beteiligen, stellt Herr Reinke den Antrag auf Beendigung der Debatte.
Herr Buschkühl
beantragt die Debatte nicht zu beenden.
Die Mitglieder
der Bezirksvertretung stimmen über den Antrag von Herrn Reinke ab.
Abstimmungsergebnis: mit Mehrheit
so beschlossen
Dafür : 10 Stimmen
Dagegen : 1 Stimme
Beschluss:
Die Verwaltung
wird beauftragt, einen Zeit- und Maßnahmenplan für die notwendige Überarbeitung
des Flächennutzungsplanes vorzulegen.
Hierbei ist zu
berücksichtigen, dass im Vorfeld der Beschlussfassung umfassende Informations-
und Beteiligungsmöglichkeiten für alle interessierten Bürger, Organisationen,
Firmen oder sonstig Betroffene geschaffen werden.
Insbesondere
ist sicherzustellen, dass den Bürgern in den Stadtteilen mögliche Problemfelder
wie z. B. Verkehr und Wohnen, Landschafts- und Naturschutz, Arbeitsplätze und
Gewerbe, Wasser und Bodenqualität sowie landesplanerische Vorgaben
nachvollziehbar und transparent gemacht werden.
