03.06.2004 - 21 Geh- und Radwegenetz entlang Harkort-/ Hengstey...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 21
- Sitzung:
-
Sitzung des Rates der Stadt Hagen
- Gremium:
- Rat der Stadt Hagen
- Datum:
- Do., 03.06.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Planen und Bauen für Grün, Straßen und Brücken
- Bearbeitung:
- Ilona Schaefer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Horn erläutert die Beschlusslage der Bezirksvertretung Nord und
des Stadtentwicklungsausschusses. Die BV Nord habe den Beschlussvorschlag der
Verwaltung abgelehnt und statt dessen einstimmig beschlossen, den Förderantrag
“Radwegeunterführung – Dortmunder Straße” aufrecht zu
erhalten. Der STEA hingegen habe den Punkt 1 des Beschlussvorschlages, eine
Überquerung der Dortmunder Str. durchzuführen und zu finanzieren, abgelehnt und
die Verwaltung habe in derselben Sitzung den Punkt 2 des Beschlussvorschlages,
den Förderantrag zurückzuziehen, zurückgenommen. Das sei inhaltlich mit dem
Beschluss der BV Nord gleichzusetzen, den Förderantrag einer Radwegeunterführung
aufrecht zu erhalten.
Herr Grothe nimmt Bezug auf die Diskussion im
Stadtentwicklungsausschuss und erläutert die ursprüngliche Planung, bei der von
einem Finanzvolumen von rd. 350.000,-- Euro auszugehen sei. Er gibt zu
bedenken, dass diese Maßnahme bisher nicht gefördert worden sei, da es sich
nicht um einen Lückenschluss sondern nur um eine qualitative Verbesserung der
Radwegeverbindung handele. Ob eine Realisierung überhaupt wahrscheinlich sei,
könne er nicht sagen. Für eine Querungshilfe über die Dortmunder Str. hingegen
sei ein Maßnahmebeginn noch in 2004 möglich. Herr Grothe weist darauf
hin, dass mit dem Fördergeber dahingehend verhandelt worden sei, den
ursprünglichen Antrag weiterhin zusätzlich aufrecht zu erhalten. Die Verwaltung
schlage aus den genannten Gründen vor, den Radweg ebenerdig über die Dortmunder
Str. zu führen.
Herr Demnitz bedauert, dass die bisherige Radwegeplanung in Hagen nur
minimale Erfolge aufweise. In anderen Städten seien Über- und Unterquerungen
mit einem Riesenaufwand realisiert worden. Herr Demnitz führt aus, er
lehne den Vorschlag der Verwaltung ab und kritisiert, dass die Fördermittel für
den Radwegebau nur anderen Kommunen zu Gute kämen. Dies treffe auch für den
Bereich des Harkort- und Hengsteysees zu. Er spricht sich dafür aus, den
Bereich des Hengsteysees zu einem wirklichen Freizeitschwerpunkt umzugestalten.
Dabei sei auch die Ansiedlung einer geeigneten Gastronomie zu berücksichtigen.
Herr Thielmann stimmt Ausführungen von Herrn Demnitz zu. Die von der Verwaltung
vorgeschlagene Querungshilfe sei nur unzulänglich, da die Radfahrer auch
weiterhin absteigen müssten. Er spricht sich für eine Unterquerung der
Dortmunder Str. aus, da dies die einzige akzeptable Lösung darstelle.
Frau Kingreen erkundigt sich, ob in diesem Bereich Einrichtung einer
Tempo-30-Zone möglich sei, um den Gefahrenschwerpunkt zu entschärfen.
Herr Hammer hinterfragt die Akzeptanz einer zusätzlichen
Geschwindigkeitsbegrenzung, da für die Auffahrt zur Hohensyburg bereits Tempo
30 vorgeschrieben sei.
Herr Horn stellt den Beschluss des STEA (Punkt 1 der
Verwaltungsvorlage) zur Abstimmung.
