17.06.2004 - 11 Bildung eines neuen Ausländerbeirates für die n...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Do., 17.06.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB55 - Jugend und Soziales
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Kingreen erklärt, dass an
Demokratie nicht gespart werden solle. Aus diesem Grund sei sie für eine
Aufstockung von 10 auf 14 Migranten als Mitglieder des Integrationsrates. Des
Weiteren beantragt sie, dass den Migranten die Möglichkeit eröffnet wird, nicht
nur an einem Tag ihre Stimme persönlich bei den Bürgerämtern abgeben zu können.
Frau Oestereich liest zur Information
der Mitglieder des Sozialausschusses den Beschluss den Ausländerbeirates vor.
Herr Dücker schließt sich den
Ausführungen von Frau Kingreen an. Allerdings ist er der Ansicht, dass die
vorgeschlagenen Briefdirektwahl kostenneutral sein solle.
Herr Röspel bringt für die
CDU-Fraktion zum Ausdruck, dass die vorgeschlagene Erhöhung von 10 auf 14
Migranten als Mitglieder in Ordnung sei. Er betont, dass die Wahl kostenneutral
bleiben solle.
Herr Schellhorn stimmt im Namen der
SPD-Fraktion dem Vorschlag von Frau Kingreen zu.
Frau Kingreen beantragt zusätzlich,
dass die Verwaltung die nötigen Informationen zu dieser Wahlmöglichkeit bis zum
HFA zur Verfügung stellen solle.
Frau Oestereich stellt den
entsprechend geänderten und ergänzten Beschluss zur Abstimmung.
Beschluss:
Der Sozialausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen
folgenden von der Verwaltungsvorlage abweichenden Beschluss (Änderung in fett):
Zusätzlich empfiehlt der Sozialausschuss, dass im
HFA und RAT über die Möglichkeit der Kosten neutralen Briefdirektwahl beraten
und entschieden wird. Damit ist gemeint, dass die Migranten nicht nur an einem
Tag in den Bürgerämtern persönlich ihre Stimme abgeben können. Dazu soll die
Verwaltung bis zur Sitzung des HFA Informationen zusammenstellen.
1.An Stelle des bisherigen Ausländerbeirates
soll künftig ein Integrationsrat gebildet werden.
Ihm sollen 14 Migranten und je 1 Mitglied der im Rat
vertretenen Fraktionen angehören.
In Abwandlung des Vorschlages des Ausländerbeirates (siehe
Anlage 3!) ist sicherzustellen,
dass alle grundsätzlichen finanz- und
personalwirtschaftlichen Regelungen der Stadt Hagen berücksichtigt werden.
In personellen Fragen soll der Integrationsrat vor einer
Besetzung der Geschäftsführerstelle gehört werden. Eine darüber hinausgehende
Einflussnahme auf Personalentscheidungen bleibt ausgeschlossen.
Aus Kostengründen bleibt eine Briefwahl zunächst
ausgeschlossen.
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, auf dieser Basis für
das in der Vorlage dargestellte Modell Integrationsrat die Zulassung gem.
§126, Abs.1 GO beim Innenministerium zu beantragen.
3. Der Rat beauftragt die Verwaltung, die notwendigen
Vorarbeiten für einen Integrationsrat zeitgerecht einzuleiten.
4. Nach grundsätzlicher Genehmigung durch das
Innenministerium ist dem Rat ein Satzungsentwurf für den Integrationsrat zur
Beschlussfassung vorzulegen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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2
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(wie Dokument)
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3
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(wie Dokument)
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