12.01.2006 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Do., 12.01.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
a.)
Herr T. fragt zum Thema des angedachten Standortes des
Tierheims in der Hasselstraße, ob auch die Interessen der dort angesiedelten
Handwerksbetriebe berücksichtigt werden.
Frau Grebe vom
Fachbereich Stadtentwicklung, Planen und Wohnen erläutert, dass noch nicht
entschieden ist und auch in dieser Sitzung nicht entschieden wird, welchen der
verschiedenen Standortmöglichkeiten letztlich für das neue Tierheim ausgewählt
wird. Sollte sich der Standort Hasselstraße als geeignet erweisen, würden
selbstverständlich auch Gespräche mit den dortigen Pächtern stattfinden.
b.)
Herr K. fragt nach, wie überhaupt dieser Standort näher
ins Auge gefasst werden könnte, wo es doch bekannt ist, dass die angrenzenden
Anwohner sich bei Hundegebell gleich beschweren würden. Auch gibt er zu
bedenken, dass es sich um eine Tallage handelt, in der möglicher Lärm durch die
Tiere eines Tierheims noch verstärkt wird.
c.)
Auch Frau W. weißt auf die schon in der Vergangenheit
stattgefundenen Klagen bezüglich vereinzelter Lärmbelästigung hin und fragt, ob
auch berücksichtigt wurde, dass nun das Eilper Altenwohnheim in unmittelbarer
Nähe neu errichtete wurde.
Zu den Fragen
b. und c. erklärt Frau Grebe, dass ein Lärmschutzgutachten noch nicht vorliegt
und somit über diese Problematik noch nichts Näheres gesagt werden kann.
d.)
Herr M. fragt, ob der Verwaltung bekannt ist, dass in
diesem Bereich zur Zeit bereits zwanzig Huskies gehalten werden, die dass neue
Tierheim, wenn es dort angesiedelt wird, gleich mit aufnehmen müsste. Ebenfalls
müsste die gesamte Familie W. und dessen Firma umziehen.
Frau Grebe
weißt nochmals auf die noch nicht feststehende Entscheidung, wo dass Tierheim
letztlich untergebracht wird, hin. Ebenfalls bekräftigt sie, dass, sollte die
Hasselstraße als Standort ausgewählt werden, über alle Probleme mit den Betroffenen
gesprochen wird, um Lösungen zu finden.
e.)
Herr J. fragt, ob die Verwaltung im Falle eines
unfreiwilligen Umzugs ihm seine Auslagen erstattet. Ebenfalls fragt er, ob die
nur gepachteten Grundstücke nicht von den Pächtern gekauft werden können.
Frau Grebe
erläutert, dass nicht das gesamte Gebiet, auf dem im Moment Handwerksbetriebe
angesiedelt sind, durch ein mögliches Tierheim belegt wird. Sie bittet deshalb
zunächst um Geduld, welche Standorte sich nach erfolgter Beratung in den
politischen Gremien und Vorlage des Lärmschutzgutachtens als geeignet erweisen.
