08.06.2004 - 7.2 Bericht über die in den Jahren 1998 bis 2003 in...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Di., 08.06.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB65 - Gebäudewirtschaft
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr.
Schmidt erklärt, die heute zu beratende Vorlage sei schon Ende letzten Jahres
fertig gewesen, erreiche die Bezirksvertretung aber aufgrund der Umgestaltung
der GWH erst jetzt. Es handele sich hierbei um einen Jahresbericht, der nicht
die aktuellsten Entwicklungen enthalte.
Herr Leisten
merkt an, dass lt. den Aussagen auf den Seiten 13 und 14 anhand der gemessenen
Werte keine Gefährdung der Sportler und Kinder bestehe. Diese Vorlage sei schon
im UA, SFA und SA einstimmig beschlossen worden. Er frage sich, was das für
eine Politik der SPD sei, und ob da mit den Ängsten der Bürger gespielt werde.
Herr Palsherm
erwidert, für seine Fraktion stehe fest, dass die eigentliche Sanierung erst
2005 bzw. 2006 stattfinden solle, und dies dauere zu lange. Seiner Fraktion
gehe es darum, dass dieses Jahr noch angefangen werde. Es bestehe hier auch
eine Gefährdung des eigenen Personals.
Herr Söhnchen
äußert sich irritiert, dass auf S. 13 von einer Raummessung bei sommerlichen
Temperaturen, auf S. 15 hierzu aber Werte von 22 bis 24 Grad genannt seien. Er
fragt, ob dies sommerliche Temperaturen seien. Er gehe davon aus, dass bei 31
Grad die Werte wesentlich höher lägen.
Herr Dr.
Schmidt erinnert an die Vorlage zur PCB-Belastung. Natürlich gingen bei höheren
Temperaturen die Werte in die Höhe. Der Auftrag zur Sanierung werde vielleicht
noch 2004 vergeben.
Frau
Rachor-Ebbinghaus erläutert, im Sommer 1999 hätten keine Temperaturen von 31
Grad vorgeherrscht. Dies wisse sie vorher nicht, der Gutachter bekomme vorher
einen Zeitplan. Es werde eine öffentliche Ausschreibung geben, der Gutachter
begleite die Maßnahme nur messtechnisch. Die Vorlage sei Ende 2003/Anfang 2004
erstellt worden. Zeitlich sei das nicht anders machbar.
Herr Dr.
Schmidt bietet an, der Bezirksvertretung zu jeder Sitzung den neuesten
Sachstand zu berichten.
Frau
Rachor-Ebbinghaus ergänzt, dies sei auch so beschlossen worden, dass die BV
unterrichtet werde.
Herr Eisermann
erklärt, er habe jetzt von der Verwaltung glaubhaft und vernünftig gehört, dass
keine akute Gefährdung bestehe. Er erinnert in diesem Zusammenhang an die Grundschule
Im Kley. Er hält es für unseriös, so mit den Ängsten der Bürger zu spielen.
Nach weiteren
Äußerungen von Herrn Rosga und Herrn Söhnchen erklärt Herr Dr. Schmidt, dass
man um eine ordentliche Ausschreibung nicht herum komme.
Herr Leisten
meint, nach Auffassung der Verwaltung habe man jetzt keine übermäßige Belastung
von Sportlern, Kindern und auch Personal. Die SPD könne dann doch wohl auch
zustimmen.
Frau
Rachor-Ebbinghaus bestätigt, das Lüftungsverfahren sei geändert und die Werte
niedriger geworden. Im Moment bestehe daher kein direkter Handlungsbedarf.
Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hohenlimburg
empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:
1.
Der Bericht über die Erfassung, Bewertung und Sanierung
von Schadstoffen in städtischen Gebäuden in den Jahren 1998 bis 2003 wird zur
Kenntnis genommen.
2.
Dem von der Gebäudewirtschaft Hagen vorgeschlagenen
weiteren Vorgehen wird zugestimmt.
