12.05.2004 - 6.5 Jahresbericht der Polizei Hagen zur Verkehrsunf...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.5
- Sitzung:
-
Sitzung der Bezirksvertretung Haspe
- Gremium:
- Bezirksvertretung Haspe
- Datum:
- Mi., 12.05.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr
Müller von der Polizeiwache Haspe erläutert anhand des vorliegenden Jahresberichtes.
Demnach ist die Tendenz der Unfallentwicklung in Hagen rückläufig.
Er
nennt konkrete Zahlen für den Bereich Haspe, die im Jahresbericht nicht
explizit aufgeführt sind. Auch die Anzahl der Verletzten ist rückläufig. Nur
die Zahl der Leichtverletzten ist geringfügig gestiegen.
Bei den 23
Kindern, die im letzten Jahr durch Verkehrsunfälle zu Schaden gekommen sind,
waren lediglich 8 Kinder selbst aktiv beteiligt. Ansonsten waren sie Mitfahrer
im Fahrzeug der Eltern, in Linienbussen, etc.
Herr Müller weist
auf Seite 8 des Berichtes hin. Als Unfallbereich wird hier überwiegend der
Umkreis im Bereich von bis zu 100 Meter vom Wohnort genannt. Was die
Schlussfolgerung erlaubt, dass diese Unfälle beim Spielen passieren. Ein
Unterschied zu Haspe ist nicht erkennbar.
Herr Müller
erhofft sich zum einen eine Minimierung der Unfallzahlen durch bereits
praktizierte Aktionen, wie im z.B. im letzten Jahr eine Aktion in
Zusammenarbeit mit dem Kindergarten am Quambusch. Hier soll eine
Sensibilisierung der Eltern und auch der Kinder erreicht werden. Zum anderen
sollen wenn möglich Verkehrsüberwachungen in Wohngebieten durchgeführt werden.
Herr Weber
möchte wissen, ob es Unfallschwerpunkte gibt, die sich in Haspe neu gebildet
haben?
Herr Müller
teilt mit, dass der Bereich Enneper Straße / An der Kohlenbahn in Beobachtung
ist. Hier sind Abbiegeunfälle erkennbar, was nicht bedeutet, dass dadurch bereits von einem Brennpunkt gesprochen
wird. Nach anstehender Untersuchung dieses Bereiches wird zu gegebener Zeit
berichtet.
Aus Sicht der
Verkehrsbehörde ergänzt Herr Reike die Ausführungen des Herrn Müller
dahingehend, dass Sofortmaßnahmen eingerichtet werden, sollte sich der Bereich
als unfallträchtig herausstellen.
Im Weiteren
werden Punkte angesprochen wie z.B. eine geschlechtsspezifische Behandlung oder
Unfälle am Bahnhof Heubing. Hieran beteiligen sich Frau
Klinkert, Frau Enders und die Herren Müller und Warda.
Weitere
Wortmeldungen gibt es nicht. Herr Weber bedankt sich ganz herzlich bei Herrn
Müller für den ausführlichen Bericht.
