22.08.2006 - 5 Landwirtschaftlicher Fachbeitrag zum Flächennut...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Di., 22.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Berichterstatter Herr Lenzen und Frau Roth.
Unter Beteiligung von Herr Bühren, Herrn Thiel, Herrn
Rüsing, Herrn Dr. Braun und Herrn Lenzen wird die Zukunft der
Landwirtschaft im Vergleich zu Regionen wie der Soester Börde erörtert. Dabei
wird herausgestellt, dass die Landwirtschaft aufgrund der Aspekte Marktnähe und
Erlebbarkeit vor Ort, sowie der Erfüllung landschaftspflegerischer Aufgaben
immer regional zu betrachten ist.
Herr Hilker und Herr
Berger kritisieren den Verbrauch von landwirtschaftlichen Flächen vor dem
Hintergrund, dass es z.B. im Nahmertal und Eckesey große Industriebrachen gibt,
die nicht genutzt werden. Projekte wie den Evolutionspark könne man auf mehreren,
über dass Stadtgebiet von Hagen verteilten industriellen Brachflächen
realisieren und dafür die überplanten landwirtschaftlichen Flächen erhalten.
Herr Bühren weist auf die
baurechtlichen Probleme von Landwirten bei Wegfall der Privilegierung hin. Vor
dem Hintergrund des Rückgangs der Landwirtschaft empfiehlt er, für die
Dorflagen Außenbereichssatzungen aufzustellen, um eine weitere Nutzung der vorhandenen
Gebäude zu ermöglichen. Ferner kritisiert er die schlechte verkehrliche Erschließung
des Außenbereichs im Hagener Süden aufgrund mangelnder Straßenunterhaltung.
Herr Meilwes empfiehlt, im
FNP Tabuzonen festzusetzen, in denen die landwirtschaftlichen Flächen zu
sichern sind.
Beschluss:
Der Landschaftsbeirat fasst den Beschluss gem. der Verwaltungsvorlage.
Zusatz des Landschaftsbeirates:
Der Landschaftsbeirat empfiehlt:
1.)
Die Flächen
der Vollerwerbsbetriebe, vor allem derjenigen mit Nachfolger, nicht anzutasten.
2.)
Die
ökologische Landwirtschaft in ihren verschiedensten Variationen als
Ausgleichsmaßnahme zur Flächensicherung zu empfehlen und zu diskutieren.
3.)
Vorrangflächen
für die Landwirtschaft im FNP auszuweisen und diese im Landschaftsplan
umzusetzen.
