22.08.2006 - 4 Evolutionspark Hagen - mündlicher Zwischenbericht
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Di., 22.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Hobein und Herr
Hauck stellen das Projekt ausführlich im Rahmen einer PowerPoint
Präsentation vor. Aus der anschließenden Erörterung, die unter Beteiligung von Herr
Freier, Herrn Meilwes, Herrn Thiel, Herrn Bühren, Herrn
Fähmel, Herrn Borgmeier, Herrn Berger, Herrn Seidel, Herrn
Dr. Braun, Frau Hobein und Herrn Hauck geführt wird, kann im
Wesentlichen folgendes festgehalten werden:
Die verkehrliche Verbindung der beiden Gelände soll über die Bahn
erfolgen. Herr Freier regt hierzu an, auch eine Verbindung auf dem
Wasserwege zu schaffen, wobei historische Boote, sogenannte Ruhrbaken,
eingesetzt werden könnten.
Die Stadt Hagen steht z. Zt. in Kontakt mit den Flächeneigentümern der
überplanten Grundstücke. Ferner läuft derzeit die Beteiligung der Träger
öffentlicher Belange, so dass zu Themen wie Flächenverfügbarkeit, Umgang mit
Leitungstrassen usw. zum jetzigen Verfahrenstand keine Ergebnisse vorgelegt
werden können.
Es wurden Gutachten zur Bewertung der ökologischen Ist-Situation
vergeben. Die Bewertung der mit dem Projekt verbundenen Eingriffe in Natur und
Landschaft werden dann differenziert seitens der Stadtverwaltung vorgenommen.
Inwieweit eine Kompensation innerhalb der Parkflächen möglich ist und ob
externe Ausgleichsflächen beansprucht werden müssen, wird sich aus der
Bilanzierung ergeben.
Die Gelände werden schon aufgrund des Auftrags des Rates, die
Wirtschaftlichkeit des Projektes sicherzustellen, eingezäunt. Man hat jedoch
gegenüber der ersten Planung die Fläche reduziert und aus den Bereichen für Naherholung
zurückgezogen.
Eine Beunruhigung angrenzender Naturschutzgebiete soll durch die
Positionierung der Exponate innerhalb der Parkflächen vermieden werden.
Der konkrete Umgang mit cadmiumbelasteten Böden ist zum derzeitigen
Verfahrensstand noch unklar. In alten Gutachten ist die Einkapselung der Böden
vorgesehen.
Derzeit werden die städtebaulichen Voraussetzungen für das Projekt und
Konzepte zur Finanzierung des Projektes erarbeitet. Ziel für den Zeitraum der
Umsetzung des Projektes ist es, mit dem Evolutionspark im Jahre 2010
teilzunehmen, wenn das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas ist. Ziel für die
Finanzierung des Projektes ist es, entsprechend des Auftrages des Rates,
mindestens den Betrieb des Parks wirtschaftlich tragfähig zu gestalten.
