24.08.2006 - 5 Schwerbehinderung und Ausweis- Vortrag von Mita...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Behindertenbeirates
- Datum:
- Do., 24.08.2006
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:30
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau
Dohms stellt die Mitarbeiterinnen des Versorgungsamtes, Frau Guhl und Frau
Kruse, vor. Sie weist einleitend darauf hin, dass nach Mitteilungen in der
Presse die Versorgungsämter geschlossen werden sollen und bittet die
Mitarbeiterinnen des Versorgungsamtes, auch hierüber zu berichten.
Frau Guhl führt aus, dass nach dem Kabinettsbeschluss von Mai 2006 die
Versorgungsverwaltung kommunalisiert werden soll. Am 31.08.06 soll ein
Gesetzesentwurf vorliegen, der Näheres bestimmt. Frau Guhl weist darauf hin,
dass zu den Aufgaben der Versorgungsämter nicht nur
Schwerbehindertenangelegenheiten gehören; sondern auch die Zahlung des
Erziehungsgeldes, die Durchführung von Arbeitsmarktprogrammen und weitere
Aufgaben. Frau Guhl betont, dass bislang noch kein konkreter Termin für eine
mögliche Schließung der Versorgungsämter feststeht. Frau Machatschek fragt nach
möglichen Nachteilen, die Bürgern durch die Schließung der Versorgungsämter
entstehen könnten. Frau Guhl erklärt, dass auf jeden Fall auch weiterhin
wohnortnahe Beratungsstellen vorhanden sein werden.
Frau Kruse bedauert, dass der Film über das Antragsverfahren auf Feststellung
einer Schwerbehinderung, der eigentlich gezeigt werden sollte, aus technischen
Gründen leider entfallen muss. Der Film kann jedoch als Videokassette oder als
CD allen Interessenten zugesandt werden.
Frau Guhl berichtet dann über das Feststellungsverfahren nach dem
Schwerbehindertenrecht und erklärt, was bei der Beantragung zu beachten
ist. Sie erwähnt, dass das
Versorgungsamt Dortmund 60.000 Anträge pro Jahr bearbeitet. Sie weist auch
darauf hin, dass das Versorgungsamt jeden ersten Montag im Monat (9.00 12.00
Uhr) im Rathaus II in Hagen Sprechstunden durchführt. Frau Kreiß ergänzt, dass
auch das Kundenbüro für behinderte Menschen bei der Stadtverwaltung Hagen
Auskünfte erteilt und Anträge auf Feststellung einer Schwerbehinderung entgegen
nimmt.
Frau
Dohms bedankt sich bei Frau Guhl und Frau Kruse und ruft den nächsten
Tagesordnungspunkt auf.
