24.08.2006 - 4 Gesundheitsberichte der Stadt HagenIndikatoreng...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Behindertenbeirates
- Datum:
- Do., 24.08.2006
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:30
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB53 - Gesundheit und Verbraucherschutz
- Bearbeitung:
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Dohms erwähnt, dass der
Indikatorengestützte Basisgesundheitsbericht jedem Mitglied und jedem
Stellvertreter bereits zugesandt wurde. Sie begrüßt Frau Dr. Specht vom
Gesundheitsamt der Stadt Hagen und bittet sie, den Bericht vorzustellen.
Frau Dr. Specht erläutert, dass mit Hilfe des Basisgesundheitsberichtes die
gesundheitliche Lage in Hagen beibehalten bzw. verbessert werden soll. Die für
Hagen ermittelten Fakten werden mit dem Landesdurchschnitt und mit anderen
Städten in NRW verglichen. Frau Dr. Specht stellt einzelne Teile des
Gesundheitsberichtes näher vor, es geht dabei u.a. um medizinische Leistungen
zur Rehabilitation, um Rentenzugänge und um die Anzahl der Schwerbehinderten in
Hagen. Sie stellt fest, dass in Hagen der Anteil von Schwerbehinderten an der
Gesamtbevölkerung wesentlich höher liegt als in anderen Städten. Auch der
Anteil der schwerbehinderten Kinder ist teilweise erhöht. Herr Grahner vermisst
im Bericht das Thema Arbeitsmedizin. Herr Pitschmann möchte gerne wissen,
welche Schlüsse die AWO aus dem Bericht ziehen könne und fragt sich, ob das
Angebot der AWO entsprechend verändert werden sollte. Weiter wird die Frage
aufgeworfen, ob aufgrund der Anzahl von schwerbehinderten Kindern nicht die
Sonderschulen besser ausgestattet werden müssten. Herr Grahner und Herr
Pitschmann werden mit Frau Dr. Specht in Kontakt bleiben, um Näheres zu
erörtern.
Abschließend bittet Frau Dr. Specht die Anwesenden, den dem Gesundheitsbericht
beigefügten Fragebogen auszufüllen und an das Gesundheitsamt zu senden.
Frau Dohms verliest den Beschlussvorschlag und stellt ihn zur Abstimmung.
Beschluss:
1.
Die
Hagener Gesundheitskonferenz hat in der Sitzung am 05.04.2006 den Bericht
"Indikatorengestützter Basisgesundheitsbericht der Stadt Hagen 2005"
verabschiedet. Der Bericht ist fortzuschreiben.
2.
Für
die Stadt Hagen entstehen - auch bei Durchführung der empfohlenen Maßnahmen -
keine zusätzlichen finanziellen Belastungen.
3.
Die
empfohlenen Maßnahmen betreffen ausschließlich örtliche Zuständigkeiten nach §
5 der Ausführungsverordnung nach dem Gesetz über den öffentlichen
Gesundheitsdienst.
4.
Dem
Rat der Stadt wird empfohlen, den Gesundheitsbericht zur Kenntnis zu nehmen.
