28.11.2006 - 6 Standortentscheidung "Großsporthalle"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Di., 28.11.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Holger Klinkmann
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau Grebe teilt mit, dass
inzwischen die Eigentümerin, der Sportbereich und die Planungsverwaltung ihre
Überlegungen für die Standortentscheidung eingebracht hätten. Von mehreren
Standorten seien drei in die engere Wahl gekommen, nämlich das ehemalige
Brand-Gelände, ein Grundstück in der Verbandsstraße und das Gelände am Ischeland.
Frau Grebe erläutert die Aspekte für die drei Standorte und führt an, dass eine
Konzentration auf Ischeland befürwortet werde.
Frau Grebe erläutert
anhand eines Konzeptes eine mögliche erweiterte Großsporthalle Ischeland ohne
störende Säulen. Die Kostenschätzungen für diese Halle (ohne schlüssige Lösung
und ohne konkrete Planung) beliefen sich
auf ca. 7,4 Mio. Euro, davon 3 Mio. für die Sanierung der alten Halle
und 4,4 Mio. für die Erweiterung. Für einen Planungsauftrag sei die Entscheidung
über den Standort sowie über eine Erweiterung und/oder Sanierung erforderlich.
Es würden Ideen und Einsparungsmöglichkeiten gesucht. Aus Eigenmitteln könnten
keinesfalls mehr als 5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden. Zusätzliches
Geld müsste beschafft werden, beispielsweise durch Sponsoren. Spätestens Ende
nächsten Jahres solle mit dem Bau begonnen werden, so dass bei günstigsten
Bedingungen die Halle Ende 2008 fertig sei.
Frau Neuhaus erinnert
daran, dass die Ischelandhalle dringend als Schulsportanlage gebraucht werde
und dass eine Instandsetzung mit 2,5 Mio. € bereits im Wirtschaftsplan
veranschlagt sei. Auch Herr Oberste-Berghaus spricht sich für den
Standort Ischeland aus. Neben der Sanierung und Erweiterung wäre auch ein
Abbruch und Ersatzbau denkbar und man bräuchte vergleichbare Bezugszahlen wie
Sitzplätze, Kubikmeter, Kosten usw. In anschließender Diskussion wird die
Variante “Untersuchung Abbruch und Neubau” als
Kosteneinsparungspotential diskutiert. Frau Grebe berichtet, dass auch
diese Lösung untersucht werde, dass aber zunächst der Standort wichtig sei. Herr
Grzeschista teilt mit, er begrüße die gemeinsame Standortentscheidung und
spräche sich für eine Variante aus, die die Fortsetzung des Spielbetriebes in
ca. 2 ½ Jahren ermögliche und die leeren Kassen der Stadt und der Sportfans
berücksichtige.
Herr Strüwer hält eine
Entscheidung für notwendig, die über viele Jahre auch für den Spitzensport
tragbar sein müsse. Er stellt die Frage, welche Nutzung und ob Gastronomie für
die vorgestellte Konzeptstudie vorgesehen sei. Er stellt weiter die Frage, ob
das Veranstaltungsmanagement den Betrieb des Zentralbades bei
Großsportereignissen in der Ischelandhalle einstellen würde oder ob die
maximale Ausnutzung der Halle und des Zentralbades einschließlich der
Parkplätze gesichert sei. Frau Grebe antwortet, dass das Sportamt
bereits jetzt Sportveranstaltungen steuere. Die Parkplatzsituation würde im
Rahmen des Bebauungsplanes geklärt werden. Eine größere Gastronomie sei nicht
vorgesehen. Es solle keine Mehrzweckhalle entstehen, sondern eine
Großsporthalle.
Herr Oberste-Berghaus
fragt, ob die durch die Basketball-Liga vorgegebene Anzahl der Zuschauerplätze
längerfristig zu halten sei. Frau Grebe erläutert, dass sich die durch
die Liga aktuell beschlossene Mindestzahl von 3.000 Plätzen nicht kurzfristig
ändern werde.
Beschluss:
Der Betriebsausschuss
der Gebäudewirtschaft stimmt folgendem Beschlussvorschlag zu:
1.
Der Rat
nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.
2.
Der Rat
befürwortet die Erweiterung der Ischelandhalle auf ca. 3.300 Zuschauerplätze
und beauftragt die Verwaltung
a) Varianten der Erweiterung zu entwickeln und hierbei alle Möglichkeiten einer
Kostenreduzierung auszuloten,
b) Finanzierungsmöglichkeiten darzustellen, wobei der
städt. Eigenanteil zwingend unter 5 Mio. € liegen muss (Sanierung
einschließlich Erweiterung der Halle),
c) mit der Phoenix Hagen GmbH über eine angemessene Kostenbeteiligung zu
verhandeln,
d) in der Ratssitzung am 22.02.2007 zu berichten.
Anlagen zur Vorlage
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