10.08.2006 - 7 Anfragen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Do., 10.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Neuhaus
fragt, wann die angekündigte Liste mit dem Sanierungsumfang zu den Gebäuden und
den Vorschlägen zur Abarbeitung vorgestellt werde. Herr Kliewe berichtet,
dass die GWH den Auftrag bekommen habe, eine qualifizierte Schätzung
durchzuführen. Diese Liste solle spätestens vor der Ratssitzung im September
fertig gestellt sein. Sie solle sowohl alle Bereitstellung- als auch alle
Vermarktungsimmobilien beinhalten, die von allen Beteiligten klar erkennbar
seien, und belastbare Zahlen enthalten.
Herr Heider
berichtet, dass die Schüler in den Grundschulen Reh und Kley die Klassen mit
Hausschuhen betreten und die Straßenschuhe vor der Klassentür stehen lassen würden.
Die Straßenschuhe würden von den anderen Kindern gelegentlich versteckt oder
gestohlen, was zur Folge habe, dass die Kinder dann barfuss nach Hause gingen. Herr
Heider fragt deshalb, ob die Schulleiter bereits abschließbare
Schuhschränke beantragt hätten. Herr Weber stellt fest, dass diese
Sachlage der GWH nicht bekannt sei und im Schulausschuss behandelt werden
müsse.
Herr Strüwer
fragt, ob die erhöhte Radonbelastung in der Hauptschule Emst aufgrund einer
anlassbezogenen Messung oder aufgrund einer turnusmäßigen Messung festgestellt
worden sei und ob in anderen Schulen deshalb ebenfalls Schließungen bevorstehen
könnten. Herr Rosga antwortet, dass festgestellt worden sei, dass eine
geologische Formation des Radons, welches natürlichen Ursprungs sei, quer durch
Hagen verlaufe. Aufgrund dieses Befundes seien sämtliche Schulen in Hagen
untersucht worden. In Emst wurden die erhöhten Belastungen festgestellt. Man
könne das Radon nicht beseitigen, sondern lediglich verhindern, dass das Radon
in die Gebäude eindringe und zu erhöhten Konzentrationen führe. In der
Hauptschule Emst fehle die Bodenplatte als Schutz gegen das Erdreich. Gemeinsam
mit der Schulverwaltung werde jetzt überlegt, wie das Problem schnell behoben
werden könne. Aus Sicherheitsgründen seien die Schulräume in Emst geschlossen
und der Schulbetrieb umorganisiert worden. Ansonsten seien aber keine höheren
Belastungen festgestellt worden.
Frau Suda teilt
mit, dass in einem Leserbrief das Umfeld der Ischelandhalle beklagt worden
sei, die Treppenanlagen seien marode
und gefährlich. Frau Suda fragt deshalb, ob die GWH hier tätig werde. Herr
Rosga erläutert, dass die GWH auch für Außenanlagen zuständig sei und
bereits einige festgestellte Mängel behoben hätte. Auch der Zustand der
Außenanlagen an der Ischelandhalle seien der GWH und 67 bekannt und noch nicht
als gefährlich eingestuft. Im Rahmen der Verkehrssicherung würde die GWH bei
einer Verschlimmerung Maßnahmen durchführen. Eine Komplettsanierung des
gesamten Außenbereiches an der Ischelandhalle komme aber derzeit nicht in
Betracht, weil zunächst über die weitere Vorgehensweise zur Ischelandhalle
beraten würde. Herr Grzeschista fragt, wann die Treppenanlagen
einschließlich der Handläufe wieder hergerichtet würden. Herr Weber
verweist darauf, dass in dieser Sache der Sport- und Freizeitausschuss
entscheiden und die GWH beauftragen müsse.
Frau Bürgermeisterin Kramps teilt
mit, dass in der Amselgasse 1 mittlerweile die Absicherung an der brüchigen
Mauer entfernt und die Steine der Mauer größtenteils abgetragen worden seien,
so dass den dort spielenden Kleinkindern nichts mehr passieren könne. Frau
Bürgermeisterin Kramps fragt, ob die Denkmalbehörde inzwischen tätig
geworden sei; eine unter Denkmalschutz zu stellende Mauer sei nicht mehr
vorhanden. Herr Rosga antwortet, dass die Denkmalbehörde nach dem
Abbruchantrag der GWH ein erhöhtes Interesse des Denkmalschutzes an der Mauer
bekräftigt habe. Daraufhin habe die GWH veranlasst, dass die losen Steine per
Hand abgetragen und an einem sicheren Ort abgelegt würden. Die Entscheidung der
Denkmalbehörde stünde noch aus; bis dahin dürfe die GWH keine weiteren
Maßnahmen mehr durchführen. Herr Weber wirft ein, dass der Rat vor über
20 Jahren eine Denkmalliste zwar beraten, aber nie beschlossen habe, deshalb
stünde in Hagen kein Objekt unter Denkmalschutz.
Herr Rosga teilt
weiter mit, dass die Treppe an der Turnhalle für die Kinder gesichert und
benutzbar gemacht worden sei; der Treppenbasalt sei geschützt.
