16.05.2006 - 6 Sachstandsbericht zur Einführung eines neuen ED...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Di., 16.05.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Volkmer
erläutert mit Hilfe des Projektors die Zeitschiene zum neuen EDV-System.
Bereits nach der GWH-Gründung seien Informationen zu einem neuen EDV-System
eingeholt worden. Die Firma Capitol habe eine kostenlose Test-Software
angeboten. Deshalb sei eine Genehmigung des Verwaltungsvorstandes hierfür
eingeholt und am 29.11.2005 erteilt worden. Es sei Anfang Januar 2006 bei der
GWH für den Test der Software eine Arbeitsgruppe gebildet worden. Im Februar
sei hierzu der Personalrat gehört worden. Der HABIT habe im April für die
Arbeitsgruppe entsprechende Installationen vorgenommen. Ziel sei es gewesen,
mit der Software ein Betriebsführungssystem für die GWH zu testen, um zu sehen,
welche Vor- und Nachteile sich daraus ergäben und welche Anforderungen in einem
Pflichtenheft hinterlegt werden müssten.
Frau Neuhaus fragt
nach der Kompatibilität dieses Systems mit dem bei der Stadt einzuführenden
SAP-System. Herr Kliewe sichert dieses zu. Wichtig sei, dass die
Software die Prozesse der GWH als gewerblichen Betrieb in der Praxis abbilden
könne.
Herr Panzer fragt,
ob es zur Beschleunigung der Einführung eines Betriebssystems bei der GWH
Alternativen gäbe und welche Aussichten auf erfolgreiche Realisierung das
Testsystem habe. Herr Klinger antwortet, dass HABIT nur die technische
Umsetzung durchführe. Die Zentralen Steuerung habe den Auftrag gegeben, dieses
System auf einem Testserver zur Verfügung zu stellen und auf 10 PCs in der
ersten Testgruppe der GWH zu installieren, dieses sei geschehen. Die
Installierung für eine zweite Testgruppe mit weiteren 20 PCs müsse noch
vereinbart werden, und drei PCs seien vorgesehen für den Auftraggeber (das
Liegenschaftsamt). Die fachlichen Konsequenzen müssten anschließend von der GWH
anhand der Ergebnisse aus einem noch zu installierenden Pflichten- oder
Lastenheft gezogen werden.
Herr Grzeschista stellt die Frage, wann das Pflichtenheft
fertiggestellt sei. Herr Kliewe antwortet, dass ein Pflichtenheft
installiert werden solle, welches sich an den Prozessen des Betriebes
orientiere. Von Seiten der Stadt müssten aber zunächst noch die Anforderungen
an die GWH bezüglich der Rechnungen dargestellt werden. Der Auftraggeber solle
anhand der Rechnung prüfen können, was der Dienstleister erledigt habe. Noch in
diesem Jahr solle ein System eingeführt werden, das dazu geeignet sei, so
transparent wie möglich die Abwicklung einer Maßnahme von der Auftragsannahme
bis hin zur Fertigstellung darzustellen und den Aufwand hierfür in Lohn und
Material einem bestimmten Objekt oder Gewerk zuzuordnen.
Herr
Weber hofft
auf eine zeitnahe Erledigung der Darstellung der Rechnungen und auf einen
zügigen Anschluss der weiteren PCs an den Testserver, damit die GWH zum Ende
des Jahres die Ergebnisse präsentieren könne.
