16.05.2006 - 7 Bericht über aktuelle Baumaßnahmen

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Wortprotokoll

 

Herr Rosga berichtet, dass die Genehmigungsbehörde endlich einen vorzeitigen Beginn für die Maßnahmen am Hohenhof bewilligt habe und dass die Arbeiten an der Arkarde und an der Treppe nun durchgeführt werden könnten. Ende September sei ein Zwangstermin angesetzt worden, so dass voraussichtlich bis Ende September die Maßnahmen abgeschlossen werden könnten.

 

Herr Rosga stellt den aktuellen Terminplan für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Haspe vor. Mitte September würde mit der Maßnahme begonnen, zunächst mit der Bodenverdichtungsmaßnahme. Im neuen Jahr würde mit den eigentlichen Rohbauarbeiten begonnen. Die Maßnahme solle im November 2007 abgeschlossen sein.

 

Zum Thema “Offene Ganztagsschulen” berichtet Herr Rosga, dass aktuell vier echte “Starter-3-Grundschulen” zum neuen Schuljahr den Ganztagsbetrieb aufnehmen und die Gruppen einrichten würden, und zwar die Grundschulen Hestert, Goldberg, Goethe und Emst. Als “Starter-1” und “Starter-2” würden die Grundschulen Boloh, Heideschule und Overberg in den Ferien eingerichtet. Nach Mitteilung des Schulamtes werde die Maßnahme für die Grundschule Kückelhausen auf 2007 verschoben.

 

Herr Strüwer stellt fest, dass durch die erweiterte Einführung der Offenen Ganztagsschulen nach der Sommerpause ein Termindruck vorläge und fragt, ob es einen Zeitplan gäbe. Dazu erläutert Herr Rosga, dass bei den Grundschulen Goldberg und Emst der Ganztagsbetrieb zum Schuljahresbeginn fertiggestellt sein würde.

 

In der Grundschule Hestert werde der Pavillon, in dem der Ganztagsbetrieb organisiert würde, zum Schuljahresbeginn ebenfalls fertiggestellt sein. Allerdings seien dort vorübergehend aufgrund von Umbaumaßnahmen im Schulgebäude zwei Schulklassen untergebracht. Die Wiederherstellung der Klassenräume werde Ende August abgeschlossen sein; bis dahin werde der Unterricht in provisorischen Räumen stattfinden.

 

In der Goethe-Grundschule müsse für den Ganztagsbetrieb zwischen dem Altbau und dem Neubau in räumlicher Verbindung ein neuer Pavillon gebaut werden, was ein schwieriges logistisches Problem darstelle. Der Ganztagsbetrieb könne deshalb hier erst im späten Herbst aufgenommen werden.

 

 

 

 

Herr Weber verlässt die Sitzung um 17:20 Uhr.

Herr Romberg übernimmt den Vorsitz.

 

 

 

Herr Rosga berichtet, dass in der Grundschule Im Kley der Bauleiter des Hochbauamtes mit dem Brandschutzsachverständigen den Glasanbau entgegen der Planung ohne Abstimmung und Genehmigung verändert ausgeführt habe. Das Bauordnungsamt habe beim Schulamt und bei den Architekten des Hochbauamtes den Nachweis gefordert, dass die Änderungen den Sicherheitsanforderungen entsprächen. Dieser Nachweis sei noch in Arbeit, die Genehmigung des Bauordnungsamtes stünde deshalb noch aus. Die GWH habe erst verspätet von dieser Sachlage Kenntnis erhalten und habe dieses Verhalten ausdrücklich missbilligt. Die GWH werde dem Betriebsausschuss über die Ergebnisse der Überprüfung berichten.

 

Herr Panzer fragt nach den Mehrkosten für die geänderten Maßnahmen. Herr Rosga antwortet, dass die Stahlbaufirma den statischen Nachweis in Rechnung gestellt habe; die GWH habe aber diese Rechnung zunächst aufgrund des anderslautenden Auftrages abgelehnt. Vorerst würden die Ergebnisse der Prüfung durch das Bauordnungsamt abgewartet. Auch dem Brandschutzsachverständigen gegenüber sei erklärt worden, dass er aus seiner Fehlleistung keine Kosten geltend machen könne, sondern dass er für eventuell entstehende Mehrkosten zur Verantwortung gezogen würde.

 

Herr Strüwer fragt nach den Auswirkungen für den Schulbetrieb. Herr Rosga antwortet, dass das Bauordnungsamt dem Schulträger empfohlen habe, die Einrichtung bis zur Klärung nicht weiter zu benutzen. Die Nutzung sei aber nicht eingestellt worden, weil aus Sicht des Schulamtes und der GWH kein Risiko mit der Nutzung verbunden sei. Könnten aber die Nachweise für die Sicherheitsanforderungen nicht beigebracht werden, müssten weitere Schritte unternommen werden.

 

Herr Romberg bittet die GWH, den Betriebsausschuss in der nächsten Sitzung über den Stand zu informieren.

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