29.03.2006 - 4 Neubau des Feuerwehrgerätehauses Haspe, Tücking...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Betriebsausschusses GWH
- Gremium:
- Fachausschuss Gebäudewirtschaft
- Datum:
- Mi., 29.03.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB37 - Brand- und Katastrophenschutz
- Bearbeitung:
- Christel Groenmeyer
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Romberg fragt, ob im Entwurf des Architektenbüros
die Grundsatzplanungen des Hochbauamtes berücksichtigt worden seien und warum
der Entwurf nicht vom Hochbauamt erledigt worden sei. Unter dem Gesichtspunkt
der Kostenersparnis fragt Herr Romberg, ob im Obergeschoss noch immer
ein Luftraum eingeplant werde. Außerdem möchte Herr Romberg wissen,
warum ein Tonnendach geplant sei anstatt aus Kostengründen ein flach geneigtes
Satteldach und warum eine Dachbegrünung, die zur Wartung und Pflege des Daches
Sicherheitsvorkehrungen erfordere. Im Obergeschoss schlägt Herr Romberg
zur dauerhaften Ersparnis an Energiekosten eine geringere Raumhöhe vor.
Herr Rosga
erläutert anhand von Plänen, dass seit der letzten Sitzung der Luftraum im
Obergeschoss herausgenommen worden sei. Die Treppenhäuser seien geschmälert
worden. Für das Dach solle eine Ausschreibung für eine einseitig gekrümmten
Dachkonstruktion bzw. alternativ für ein Holz- oder Systemdach ohne Begrünung
- erfolgen. Die Zuordnung der Toiletten- und Umkleideräume sei verbessert
worden. Die Geschosshöhen würden so weit wie möglich verringert. Nach Abstimmung
mit Fachingenieuren, Statikern und mit den Haustechnikern sei die Länge des
Gebäudes von ursprünglich über 100 Metern auf ca. 85 Meter reduziert worden.
Wahrscheinlich könnten in der nächsten Sitzung die aktuellen Kosten mitgeteilt
werden.
Frau Suda fragt,
ob das erläuterte Modell das Modul sei, das weiter verwendet werden könne. Herr
Rosga antwortet, dass dieses Modell die Wachen Haspe, Tücking,
Wehringhausen und eine Jugendfeuerwehr enthalte und als Grundmodell verwendet
werden könne für Feuerwachen an anderen Standorten. Herr Kliewe ergänzt,
er habe vom Umweltamt erfahren, dass erhöhte Fördermittel beantragt werden
könnten, wenn der Solitär, in dem die Hackschnitzelanlage untergebracht werden
soll, als Anschauungsmodell gestaltet würde.
Herr Oberste-Berghaus teilt
mit, dass er mit seinem Vorschlag zur Komprimierung auf Widerstand gestoßen sei
und fragt, in welcher Intensität künftig Planungen aus dem Bereich der GWH von
den Ausschussmitgliedern begutachtet werden müssten, damit von vornherein
Schrumpfungsprozesse vermieden würden und die Planung der Zielsetzung bei guter
Architektur so preiswert wie möglich nahe käme. Herr Rosga erläutert,
dass es Projekte gebe, die sich bereits seit Jahren in der Bearbeitung befänden
und bei denen die Planung nicht einfach geändert werden könne. Deshalb bedankt
sich Herr Rosga für die Unterstützung der Ausschussmitglieder und der
Politik bei der Umsetzung von wirtschaftlichen und optimalen Planungen. Herr
Weber unterstreicht dieses und bedankt sich bei den Mitarbeitern der GWH
auch für den erfolgreichen Einsatz bei Umplanungen. Er empfiehlt, weiterhin
Maßnahmen kritisch zu hinterfragen und zu versuchen, das Optimale mit der
wirtschaftlichsten Lösung zu bekommen.
