02.11.2006 - 6 Radonraumluftmessungen in öffentlichen Gebäuden...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Frau Priester-Büdenbender erkundigt sich nach den Kosten für den entwickelten Flyer zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit. Herr Dr. Braun legt dazu dar, dass versucht wird, die Kosten für den Flyer aus einem bereits bestehenden Etat für Öffentlichkeitsarbeit zu decken. Ansonsten ist angedacht, z. B. finanzielle Unterstützung durch eine Förderung der Landesdienststelle zu bekommen, sodass keine finanziellen Auswirkungen entstehen. Gänzlich ausgeschlossen werden können diese zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht.

Herr Pieper geht auf den Neubau der Turnhalle in Emst ein und fragt nach, ob der Baugrund für dieses Objekt bereits durch Bodenuntersuchungen geprüft worden ist.

Herr Weber vom Umweltamt führt aus, dass keine Untersuchungen bezüglich zukünftiger Bauobjekte erfolgt sind. Es wäre aufgrund der hohen Konzentration in Emst wünschenswert, dass Bodenuntersuchungen bei anstehenden Neubauprojekten erfolgen.

Herr Schledorn spricht an, dass auch insbesondere die Hausbesitzer und auch z. B. der Wohnungsverein in Emst auf die Thematik anzusprechen sind.

Herr Warmeling unterstützt eine gezielte Ansprache der Emster Bewohner. Er geht darauf ein, dass eine alleinige Information im Rahmen der Gesundheitskonferenz nicht ausreichend ist.

Zudem wird nach den Ergebnissen der Kontrollmessungen, die durch die Gebäudewirtschaft Hagen erfolgt sind, gefragt. Herr Weber führt dazu aus, dass zur Zeit Kontrollmessungen beauftragt wurden, die Ergebnisse aber noch nicht vorliegen.

Herr Breddermann, Herr Pieper und Herr Grzeschista beteiligen sich an der weiteren Diskussion und führen unter anderem aus, dass Radonmessungen im freien Feld nicht möglich sind, sondern nur in bestehenden Gebäuden.

Herr Weber bekräftigt, daß Radon in Gebäude nicht eindringen kann. Bezüglich der alten Gebäude in Emst ist zu beklagen, dass diese keine geschlossenen Flächen darstellten, sodass insofern Radon festgestellt wurde.

Die Diskussion wird von Herrn Erlmann und Herrn Warmeling mit der Bitte an die Verwaltung abgeschlossen, nicht nur im Rahmen der Gesundheitskonferenz Informationen zum Thema Radon zu geben, sondern auch verstärkt die Emster Bürgerschaft anzusprechen.

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Beschluss:

1.      Der Rat nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

2.      Die Verwaltung wird beauftragt, eine Informationsbroschüre zu erstellen und über die Gesundheitskonferenz der Hagener Bevölkerung zugänglich zu machen.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen