02.11.2006 - 13 Anfragen nach § 6 GeschO
Grunddaten
- TOP:
- Ö 13
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 02.11.2006
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:06
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau
Priester-Büdenbender erkundigt sich in Bezug auf das Verfahren zum Steinbruch
Donnerkuhle, inwieweit die Einwendungen abgearbeitet sind und wann mit einer
entsprechenden Stellungnahme gerechnet werden kann.
Herr Dr. Bleicher
geht in Beantwortung dieser Frage darauf ein, dass 3500 Einwendungen vorliegen
und diese z. Zt. ausgewertet werden. Von den Einwendungen decken sich etliche
inhaltlich, aber ca. 100 Einwendungen sind auch sehr individuell und insofern
auch sehr arbeitsintensiv in der Bearbeitung durch die Untere
Landschaftsbehörde.
Herr Dr. Bleicher
führt zudem aus, dass er eine Zeitschiene für die Bearbeitung der
Entscheidungsvorlage z. Zt. nicht geben kann. Natürlich laufen die entsprechenden
Bearbeitungen auf Hochtouren.
Er erklärt zudem,
dass bei größeren Vorhaben entsprechende Planungs- und Bewilligungszeiträume
von ca. 4 – 5 Jahren realistisch sind; diese Zeitdauer sei allerdings
nicht zu erwarten. Er bittet um die entsprechende Zeit für eine solide Vorlage,
die alle Aspekte berücksichtigt. Zudem sagt er zu, dass in der nächsten Sitzung
ein Bericht über den aktuellen Stand und die z. Zt. vorliegenden Knackpunkte
vorgelegt wird.
Frau
Priester-Büdenbender erkundigt sich, ob gegenüber der Firma Rheinkalk Fristen
für die Erledigung der Arbeiten gesetzt worden sind. Herr Dr. Bleicher führt
aus, dass eine Fristsetzung nicht möglich ist, da die Arbeiten Punkte
beinhalten, wie z. B. die Thematik der Ausgleichsflächen, die aufwendige
Grundstücksverhandlungen beinhalten. Das Gleiche gilt für Verhandlungen mit
Privatfirmen, die in wasserrechtliche Themen eingreifen. Es finden regelmäßige
Verhandlungen mit der Firma Rheinkalk statt. Aus diesen resultiert der
Eindruck, dass die Firma Rheinkalk kein
Interesse an Verzögerungen hegt.
Abschließend zu
diesem Punkt hält Herr Erlmann fest, dass in der nächsten Sitzung ein
entsprechender Sachstandsbericht erwartet wird.
Herr Breddermann
erkundigt sich nach dem aktuellen Stand der Problematik des Schrottplatzes zur
Niedenstraße und die Entfernung der Bahnschwellen, die bis Ende 2006 erledigt
sein sollte.
Herr Dr. Braun
erklärt, dass ein Pressetermin für Ende November anberaumt ist und zeitgleich
mit der Entfernung der Bahnschwellen begonnen werden solle.
Herr Pieper
erkundigt sich nach den Gründen einer großflächigen Rodung eines erst
40-jährigen Fichtenbestandes am Goldberg, in der Nähe des Skihanges. Die Fläche
ist in städtischem Besitz.
Herr Dr. Bleicher
äußert seine Vermutung, dass ein Käferbefall die entsprechende Begründung ist;
diese wurde auch in Radio Hagen insofern veröffentlich. Er sagt eine
schriftliche Beantwortung dieser Frage durch das Forstamt zu.
Herr Warmeling
erkundigt sich nach den Gründen für die kurzfristige Absetzung des Punkt 9 der
Tagesordnung.
Herr Strähler
erklärt daraufhin, dass noch einige Punkte offen sind, sodass dieser
Tagesordnungspunkt aktuell noch nicht behandelt werden konnte.
Herr Prof. Dr.
Ullrich spricht eine gekappte Platane am Emilienplatz an. Es ergibt sich eine
Diskussion über zwei Platanen am Emilienplatz (Richtung Stadtmitte). In einem
Ortstermin mit dem Umweltausschuss wurde festgestellt, dass ein Baum
beschnitten werden muss, da er schräg über der Fahrbahn hing, während ein anderer
Baum gefällt werden musste. Herr Erlmann schlägt abschließend die weitere
Klärung der Thematik in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses vor.
