20.09.2006 - 3 Sachstandsbericht Trinkwasserversorgung / Haspe...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Die Herren Rüther und Reuter geben für die Mark-E einen Statusbericht zum Thema Sanierung Wassergewinnung ab mit dem Ziel, weiter Wasser in den eigenen Wasserwerken Hengstey und Haspe für die Hagener Bevölkerung aufzubereiten.

Bezüglich des Themas PFT erläutert Herr Rüther, in Hengstey werde wahrscheinlich keine Membrantechnologie sondern Aktivkohle eingesetzt. Sofern neue Stoffe dazukommen, werde darauf eingegangen. Mit der Analytik habe man herausgefunden, dass PFT auswasche, der Zielwert der Trinkwasserkommission des BMA sei in Hagen eingehalten. Herr Grzeschista bezieht sich auf die AG der Wasserwirtschaft, in deren Liste die Hagener Werte nicht aufgeführt seien. Herr Rüther erläutert, 300 Nanogramm (ng/l) dürfe nicht überschritten werden, die Maßnahmen seien eng mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Die Untersuchungen Trinkwasser werden wöchentlich durchgeführt, der Wert liege unter 100 ng/l. Auf die Frage von Frau Kuschel-Eisermann  zum Thema Bleibelastung erläutert Herr Rüther, der Schießplatz Schöpplenberg sei der einzige im Einzugsbereich der Hasper Talsperre. Auf den Hinweis von Herrn Warmeling nach der Einbeziehung und Verantwortung des Betreibers der Schießanlage erläutert Herr Rüther, der Betreiber verweise in dem Zusammenhang auf geogene Vorkommen. Es sei zu befürchten, dass die Wasser- bzw. Bachaufbereitung von Mark-E durchgeführt werden müsse. Herr Breddermann vertritt die Auffassung, Probleme könnten eher im Wasserwerk Hengstey als an der Hasper Talsperre auftreten und fragt nach der Möglichkeit der Vermischung des Wassers. Diese Möglichkeit wird von Herrn Rüther ausgeschlossen. An der Sicherstellung der Trinkwasserversorgung arbeite die Mark-E. Herr Reuter verweist nochmals auf den Aufsichtsratsbeschluss, beide Wasserwerke zu sanieren. Frau Priester-Büdenbender fragt nach, ob dies bedeuten könne, dass aus betriebswirtschaftlichen Gründen die Hasper Talsperre nicht mehr betrieben werde und macht den Vorschlag, den Rat der Stadt Hagen aufzufordern, seine Mitglieder im Aufsichtsrat der Mark-E zu beauftragen, die Hasper Talsperre weiter zu betreiben. Für Herrn Ciupka ist nur die Qualität des gelieferten Wassers wichtig. Herr Breddermann tritt für die Erhaltung der Hasper Talsperre ein.

Herr Erlmann schlägt folgenden Beschluss vor: der Umweltausschuss befürwortet die weitere Trinkwasserversorgung aus der Hasper Talsperre. Der Rat der Stadt Hagen wird gebeten, seine Mitglieder im Aufsichtsrat der Mark-E dahingehend zu beauftragen.

 

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Beschluss:

 

Der Umweltausschuss befürwortet die weitere Trinkwasserversorgung aus der Hasper Talsperre.

Der Rat der Stadt Hagen wird gebeten, seine Mitglieder im Aufsichtsrat der Mark-E dahingehend zu beauftragen.

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen