24.08.2006 - 9 Einführung eines Flächenpools und Ökokontos für...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 24.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Kai Gockel
- Beschluss:
- vertagt
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Priester-Büdenbender
ist der Ansicht, die Bewertungssysteme seien genauer zu definieren, darüber
hinaus seien noch viele Fragen offen, daher beantrage sie die Behandlung in 1.
Lesung. Herr Dr. Braun erläutert ausführlich die Vorlage. Das Bewertungsverfahren
solle angepaßt werden. Sowohl die Mark-E als auch die Landwirtschaft habe
bereits Interesse gezeigt, so dass nach Beschlussfassung erste Meldungen entgegengenommen
werden können. Es sei schwierig, aufgrund unterschiedlicher Bewertungsverfahren
schon durchgeführte Maßnahmen im nachhinein gutzuschreiben. Frau
Kuschel-Eisermann schlägt vor, die
Vorlage zu beschließen und damit ein Startsignal zu setzen. Es solle
unterstützend ein Arbeitskreis aus Mitgliedern des UWA, StEA und der
Wirtschaftsförderung gebildet werden. Herr Pieper bewertet das Ökokonto
positiv und fragt, ob Flächen zur Verfügung stehen und es bereits einen
Maßnahmenkatalog gebe. Herr Flack fragt nach Planungen, wenn alle
Flächen belegt seien. Herr Prof. Dr. Ullrich bezieht sich auf Seite 5
der Vorlage und möchte die Vorteile zu Gunsten der Natur weiter vorn
angesiedelt sehen. Weiterhin sei Kontrolle wichtig. Es sei begrüßenswert, wenn
ein landeseinheitliches Verfahren gewählt werde. Herr Dr. Braun verweist
auf den Beschluss des Landschaftsbeirates, der einen Erfahrungsbericht angeregt
habe. Hinsichtlich der Endlichkeit der Flächen erwartet Herr Dr. Braun
eine Preisgestaltung durch den Markt. Bei der Stadt stehen bereits Forstflächen
zur Verfügung. In der Karte seien Flächen aus ökologischer Wertung eingesetzt.
Es bestehe die Frage, wie Privateigentümer sich angesprochen fühlen. Maßnahmen
werden der Situation angepaßt sein. Je nach betroffener Flächen erfolge die
Überwachung durch die Forst- bzw. untere Landschaftsbehörde. Herr Dr.
Bleicher sieht großen Bedarf für das Ökokonto, wirbt für die Durchführung
des Ökokonto und bittet um zügige Behandlung in 2. Lesung. Frau Kuschel-Eisermann benennt Herrn Prof. Dr. Ullrich für
den Arbeitskreis. Herr Hilker schildert die Bedenken des
Landschaftsbeirates zu der bisherigen Praxis des Ausgleiches an möglicherweise
ganz anderer Stelle und sieht die Chance des Ausgleiches nahe dem Ort der
Verursachung. Darüber hinaus bestehe die Hoffnung, dass sich Privatwaldbesitzer
anschließen. Herr Grzeschista benennt offene Fragen wie die bisher nicht
dargestellten Verfahrensschritte und Zuständigkeiten, Vorgaben für neues
Bewertungsprogramm (die Hagener Liste war einfacher) und dass das Ökokonto
nicht bereichsgebunden sei.
Es besteht Einigkeit darüber, einen Arbeitskreis einzurichten, die
Fraktionen sind aufgefordert, Teilnehmer zu benennen.
