22.02.2006 - 7 Anfragen nach § 6 GeschO
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 22.02.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Warmeling fragt
zum Thema Feinstaubbelastung, ob mittlerweile Gutachten in Auftrag gegeben
wurden und aus welchem Haushalt diese bezahlt werden.
Herr Dr. Bleicher
berichtet, das Rechtsgutachten sei in der letzten Woche an eine auf
Immissionsschutzrecht spezialisierte Kanzlei vergeben worden. Die Abrechnung
erfolge auf Stundenbasis, mit Kosten in Höhe von ca. 10.000 sei zu rechnen.
Hinsichtlich des fachlichen Gutachtens befinde man sich aufgrund des
komplexeren Verfahrens in der Auswahl der Gutachter. In der nächsten Sitzung
könne mitgeteilt werden, welcher Gutachter beauftragt werde. Es müsse noch
eruiert werden, welcher Haushalt belastet werde. Herr Flack regt an,
Vergleiche mit Dortmund und Berlin mit zu berücksichtigen.
Frau Kuschel-Eisermann fragt
im Zusammenhang mit dem Thema Vogelgrippe nach einem Aktionsplan für Hagen.
Herr Dr. Heßling
bezieht sich auf die bekannten Geflügelhaltungen, wobei zwar in Hagen selbst
keine Großbestände vorhanden seien, jedoch auf Breckerfelder Stadtgebiet eine
Großhaltung bestehe und verweist auf die bis zum 30.4. d. J. bestehende
Stallpflicht für Geflügel, auf die weiterhin hingewiesen werde. Auf Dauer
sollten die Tiere unter Dach gehalten werden. Ein Rügener Szenario werde
wahrscheinlich nicht zutreffen, der Vogelzug aus dem Westen könne
möglicherweise problematischer werden, wenn Zugvögel aus den afrikanischen
Überwinterungsbereichen zurückkehren. Die aus der Bevölkerung eingegangenen
Hinweise und Meldungen über tote Vögel werde nachgegangen, bisher seien alle
positiven Befunde negativ. Mit der Feuerwehr sei ein Maßnahmeplan abgestimmt
worden. Bei Bedarf müssten tierschutzgerechte Tötungen mit Hilfe von CO2
vorgenommen werden. Herr Dr. Heßling erläutert, aufgrund des
Tierseuchengesetzes bestehen umfangreiche Zutrittsrechte. Auf die Frage von Frau
Neuhaus nach dem Schutz der Menschen erläutert Herr Dr. Bleicher,
dass man auf allen Ebenen gerüstet sei, Informationsveranstaltungen mit Ärzten
werden durchgeführt und in NRW seien ausreichend Medikamente eingelagert. Auf
die Anregung von Frau Kuschel-Eisermann nach weiterer Information der
Hagener BürgerInnen erläutert Herr Dr. Bleicher, dass seiner Ansicht
nach weitere Informationen augenblicklich stärker verunsichern als
weiterhelfen.
Frau Kuschel-Eisermann
stellt fest, im Bereich des Boeler Marktplatzes sollten ihrer Kenntnis nach 6
Bäume / Linden erhalten bleiben, davon seien jedoch 3 Bäume gefällt worden und
fragt, ob diese Fällmaßnahme genehmigt worden sei bzw. ob bekannt sei, wer die
Fällmaßnahmen durchgeführt habe.
Herr Erlmann weist
darauf hin, dass entlang der Eckeseyer Straße im Bereich des Bauhauses
sämtliche Straßenbäume gefällt worden seien.
Frau Kuschel-Eisermann weist
darauf hin, dass im Bereich Hohenlimburger Straße gegenüber Einfahrt Hammacher
Baumfällungen größeren Ausmaßes stattfinden, angeblich handele es sich um
Verkehrssicherungsmaßnahmen.
Da die anwesenden
Verwaltungsvertreter die Fragen nicht beantworten können, wird eine
schriftliche Beantwortung zugesagt.
