12.12.2006 - 5 Standortentscheidung "Großsporthalle"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 12.12.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 23 Fachbereich Immobilien, Wohnen und Sonderprojekte
- Bearbeitung:
- Holger Klinkmann
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Marscheider spricht sich für eine
beschlussmäßige Festlegung des Fertigstellungstermins in 2008 aus, um eine
Zielsetzung auszusprechen, wobei eine kostengünstige Lösung gewählt werden solle.
Herr Ludwig fragt, in wie weit nicht beide
Projekte, Halle und Freizeitbad zusammen gesehen und behandelt werden müssten,
um auch eine gewisse Rechtssicherheit zu erlangen.
Herr Grothe betont, dass beide Maßnahmen
natürlich in großen Teilen verknüpft seien wie im Bereich der Stellplätze, der
verkehrlichen Erschließung sowie der Lärmentwicklung und auch Gegenstand
gemeinsamer Gutachten wären.
Für Frau Grebe sollte der Vorschlag von Herrn
Marscheider erst bei Vorliegen von Kosten und Realisierungsmöglichkeiten beschlossen
werden. Des Weiteren berichtet sie von einem nachgebesserten Angebot für den
Standort in Hohenlimburg-Reh. Der Investor habe bei der Verwirklichung eines
Baumarktes von ca. 6.200 qm und ca. 10.000 qm für ergänzenden zentrenrelevanten
Einzelhandel eine Sporthalle angeboten, für die
die Stadt nur die Unterhaltungskosten zu zahlen habe. Das Grundstück
solle aber zur Verfügung gestellt werden.
Herr Dr. Ramrath plädiert dafür, dass jetzt die
konkrete Stadtortentscheidung kommen müsse. Es sollten keine neuen Optionen
mehr gewählt werden. Jedoch dürfe dass Bebauungsplanverfahren auch nicht
belastet sein, um hierdurch ein Abwägungsdefizit zu erzeugen.
Auch Herr Grzeschista spricht sich für eine
jetzige Entscheidung aus.
Herr Romberg erklärt, dass er sich bei der für
ihn unsicheren Rechtslage insbesondere durch das vormalige
Bebauungsplanverfahren für eine Mehrzweckhalle einer Beschlussfassung enthalten
werde. Jedoch spreche er sich für den Standort Ischeland aus.
Herr Asbeck verweist auf die
Beschlussempfehlungen des Landschaftsbeirates, der Bezirksvertretungen Mitte,
Hohenlimburg und Haspe sowie des Haupt- und Finanzausschusses.
Er lässt nun über den Beschlussvorschlag des HFA
einschließlich des Vorschlages von Herrn Marscheider abstimmen.
Beschluss:
Der Stadtentwicklungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt folgenden Beschluss zu fassen:
1. Der Rat nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.
2. Der Rat befürwortet die
Erweiterung bzw. Errichtung einer Großsporthalle am Standort Ischeland bis 2008 mit einer Größenordnung von ca.
3.300 Zuschauerplätzen und beauftragt
die Verwaltung
a) Varianten zu entwickeln und hierbei alle Möglichkeiten einer Kostenreduzierung
auszuloten
b) Finanzierungsmöglichkeiten
darzustellen, wobei der städt. Eigenanteil zwingend
unter 5 Mio. € liegen
muss (Sanierung einschließlich Erweiterung der Halle bzw.
Neubau),
c) mit der Phoenix Hagen GmbH
über eine angemessene Kostenbeteiligung zu
verhandeln,
d) in der Ratssitzung am
22.02.2007 zu berichten.
Anlagen zur Vorlage
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