29.11.2006 - 4 Standortentscheidung "Großsporthalle"

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Frau Grebe erläutert, dass heute nur die Standortentscheidung fallen werde, es gehe noch nicht um das Bauprogramm. Man habe bisher 13 Standorte untersucht. Die Vergleiche seien in der Vorlage aufgezeigt. Unter Beachtung aller Aspekte, halte man den  Bereich Ischeland für den besten Standort. Als wichtiger Punkt bei den Beratungen sei zu beachten, dass die Stadt ein Eigenkapital von höchstens 5 Mio. Euro aufbringen kann. Der bisherige grobe Ansatz liege bei 7,4 Mio. Euro. Diese Kosten müsse man zwingend reduzieren, da man nicht erwarten kann, dass Phoenix Hagen über 2 Mio. Euro Sponsorengelder einbringt. Wichtig sei jetzt erstmal die Einigung  auf einen Standort, dann könne man diesen Gesichtspunkt in die konkreten Planungen einbeziehen.

Anhand einer kurzen Präsentation zeigt Frau Grebe, wie die neue Halle aussehen könnte.

Auch Herr Dr. Schmidt betont, dass es sich erstmal nur um die Standortentscheidung handelt. Lediglich die finanzielle Obergrenze werde bereits festgelegt.

Frau Neuhaus spricht sich im Namen der CDU-Fraktion für den Standort Ischeland aus. Eine (Schul-) Sporthalle gehöre in den Sportpark, so Frau Neuhaus.

Herr Tenne findet es erfreulich, dass nun doch der Bereich Ischeland als Standort in Frage kommt. In der Sportausschuss-Sitzung am 10.05.06 habe die Verwaltung noch darauf hingewiesen, dass der die Erweiterung der Halle nicht möglich sei.

Den einkalkulierten Planungszeitraum von 1 – 1,5 Jahren sehe Herr Tenne skeptisch, da nicht abzusehen sei, ob seitens der Bürger Widerspruche eingehen. Es soll erreicht werden, dass Phoenix Hagen ohne Terminverzögerungen erstklassigen Basketball betreiben kann, so Herr Tenne. Darum sei es wichtig, dass die Verwaltung möglichst zügig arbeitet. Die Einsparungen der Kosten dürfen nicht zu Lasten der Zuschauer und der Mediengerechtheit erfolgen, so Herr Tenne weiter. Die SPD-Fraktion stimme der Vorlage im Ganzen zu und werde weitere Vorstellungen und Ideen einbringen.

Herr Rissmann spricht sich im Namen der FDP-Fraktion und von Phoenix Hagen ausdrücklich für den Standort Ischeland aus. Ziel des Vereins sei der Aufstieg in die 1. Bundesliga im Jahr 2008. Die Vergrößerung des Spielfeldes sei ebenfalls für den Schulsport sehr wichtig. Phoenix Hagen will auf jeden Fall für die neue Sporthalle Sponsoren gewinnen.

Auch Herr H. Erlmann betont im Namen der Fraktion Bürger für Hagen, dass eine Schulsporthalle weiter am Ischeland gebraucht wird. Herr H. Erlmann weist auf das Hallenprojekt in Quakenbrück hin, bei dem die Kosten geringer gehalten wurden.

Man hätte in der Sache Aus- / Neubau schon viel weiter sein können, so Herr Dr. Fischer. Die Verwaltung habe allerdings lange daran festgehalten, dass die Ischelandhalle nicht ausgebaut werden könne, so Herr Dr. Fischer. Umso erfreulicher sei es, dass die Verwaltung nun umso schneller arbeite.

Herr Marscheider erläutert kurz einige wichtige Daten zur Artland Arena in Quakenbrück. Er würde es befürworten, wenn man sich bei einem Neubau an dieser Halle orientieren würde.

Die Fraktion Die Linke.PDS  befürwortet den Standort Kirchenberg, so Herr Sondermeyer. Auch hier sei ein gutes Sportzentrum vorhanden, welches sogar den Märkischen Kreis anspreche. Es sei ebenfalls eine entsprechende Fläche für Halle und Parkhaus vorhanden. Der Bau einer neuen Halle an diesem Standort sei positiv für Hohenlimburg, da hier im Bereich der Bäder gekürzt wird. Auch die Finanzfrage sei nicht hinreichend geklärt, so Herr Sondermeyer weiter. Der Aufstieg von Phoenix Hagen in die 1. Bundesliga könne nicht sichergestellt werden. Herr Sondermeyer erklärt, dass er sich bei der Abstimmung enthalten werde.

Bei der Standortfrage sei man sich einig, so Herr M. Erlmann. Der Hinweis der Fraktion Bürger für Hagen auf die Artland Arena in Quakenbrück sei ein Anreiz dafür, dass man Kosten einsparen könne.

Herr Tenne und Frau Opitz erläutert, dass unter Beachtung der Kostenrelation von der Verwaltung nachträglich geprüft werden solle, ob ein Neu- oder ein Umbau der Halle in Frage kommt. Heute solle man sich lediglich für den Standort Ischeland entscheiden.

Herr Rissmann fügt noch hinzu, dass bei einem Neubau der Halle die Option gegeben sei, dass die Halle nachträglich sogar noch auf 5.000 Zuschauer erhöht werden kann.

Für den Standort Kirchenberg würden ebenfalls einige Aspekte sprechen, so Herr Krippner. Darüber habe man sich in der Fraktion Gedanken gemacht. Hauptfaktor sei allerdings der Schulsport. Und dieser sei in Hohenlimburg gut möglich. Da an der Ischelandhalle in jedem Fall eine Sanierung notwendig sei, habe man sich beim Standort für eine Großsporthalle für den Bereich Ischeland entschieden.

 

 

 

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Beschluss:

1. Der Rat nimmt den Bericht der Verwaltung zur Kenntnis.

 

2. Der Rat befürwortet die Erweiterung der Ischelandhalle auf ca. 3.300 Zuschauerplätze

    und beauftragt die Verwaltung

 

    a) Varianten der Erweiterung zu entwickeln und hierbei alle Möglichkeiten einer

         Kostenreduzierung auszuloten,

 

    b) Finanzierungsmöglichkeiten darzustellen, wobei der städt. Eigenanteil zwingend

        unter 5 Mio. € liegen muss (Sanierung einschließlich Erweiterung der Halle),

 

    c) mit der Phoenix Hagen GmbH über eine angemessene Kostenbeteiligung zu

        verhandeln,

 

    d) in der Ratssitzung am 22.02.2007 zu berichten.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

 -14-

Dagegen:

      

Enthaltungen:

 -2-

 

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Anlagen zur Vorlage

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