31.10.2006 - 3 Vorschläge zur Tagesordnung gemäß § 6 Abs. 3 de...

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Wortprotokoll

Herr Tenne erläutert kurz den gemeinsamen Antrag der Fraktionen CDU und SPD. Man habe überlegt, wie bei städt. Gebäuden, auch eine Prioritätenliste für vereinseigene Anlagen ins Auge zu fassen. Da es sich um hier um den ersten derartigen Antrag und um einen Einzelfall handelt, wolle man die Summe aus der Sportpauschale bereitstellen.

Herr Tenne  könne sich vorstellen, dass zukünftig in dieser Größenordnung weitere Einzelfallentscheidungen getroffen werden könnten.

Frau Neuhaus schließt sich Herrn Tenne an. Es sei wichtig, vereinseigene Anlagen weiter zu fördern. Die Einzelfallentscheidung in dieser Sache sei fair.

 

Herr Rissmann spricht sein Verständnis für den Verein aus. Er stellt im Auftrag der FDP-Fraktion  jedoch den Antrag, die Beratung als 1. Lesung zu betrachten. Mann könne erst eine Entscheidung treffen, wenn genauere Zahlen vorliegen. 3 Mitglieder des Sportausschusses sprechen sich ebenfalls für diese Entscheidung aus.

 

Abschließend halten Herr Dr. Fischer, Herr Tenne und Frau Neuhaus fest, dass es das erste Mal seit Einführung der Sportpauschale vorkomme, dass ein Verein mit so einer Einzelfallentscheidung gefördert werde. Man müsse dem Verein helfen, da dieser fast vor der Insolvenz stehe. Auch die noch ausstehenden Kosten für bereits durchgeführte Sanierungsarbeiten seien zu berücksichtigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufgrund der Kurzfristigkeit  habe die Verwaltung den Antrag noch nicht umsetzen können, so Herr Tenne. Als Ergänzung schlägt er vor, dass die Verwaltung bis zur nächsten Sitzung entsprechende Unterlagen mit Fakten und Vergleichszahlen vorlegt. Dann könne der Antrag in weiterer Lesung bearbeitet werden. Man favorisiere die Ausstattung mit Kunstrasen, gegenüber der Sanierung von Tennenplätzen. Diese muss aber finanzierbar sein.

 

Herr Alexander gibt eine Ausarbeitung des Deutschen Fußball-Bundes über Kunstrasen an die Verwaltung weiter. Diese Ausarbeitung sei auch im Internet abrufbar. Er halte es für sinnvoll, wenn ein sachkundiger Gutachter des DFB Infos über Kunstrasen geben würde.

 

Herr Dr. Schmidt kommt auf das Gesamtproblem Rasenplätze zu sprechen. Das Ziel, alle Plätze mit Kunstrasen auszustatten, sei nicht in Frage zu stellen. Die Unterhaltungskosten seien wesentlich geringer, als die bei Tennenplätzen. Auch die Lebensdauer von Kunstrasenplätzen sei positiv zu sehen. Die Entscheidung über die Prioritäten sei allerdings schwierig. Der demographische Aspekt und auch die Belegungszahlen der Vereine seien in die Beratungen mit einzubeziehen. Hilfreich sei auch die derzeit im Hauptausschuss vorliegende Vorlage mit Darstellung aller städt. Liegenschaften in eine Prioritätenliste.

Zum Modell der Finanzierung gebe es mehrere Möglichkeiten, so Herr Dr. Schmidt weiter. Im Gespräch sei z. B. Mitarbeit durch die Vereine, „Zugriff“ auf die Sportpauschale oder Sanierung der Plätze im 2-Jahres-Rhythmus.

 

Die neueren Mitglieder des Ausschusses, so Herr Dr. Fischer, konnten nicht die gesamte Entwicklung des Sportstättensanierungsprogrammes verfolgen. Sinnvoll sei die Erstellung einer überarbeiteten Prioritätenliste mit Hinweisen darauf, was bereits abgearbeitet wurde (siehe Anlage). In der nächsten Sitzung könne man sich dann über evtl. Verschiebungen innerhalb der Liste verständigen.

 

Herr Krippner sehe es positiv, dass sich der Ausschuss mit diesem Thema beschäftige. Aufgrund der zu hohen finanzielle Hürde, wolle man auch nicht alle Plätze mit Kunstrasen ausstatten. Sinnvoll sei ein Platz in jedem Stadtteil. Um keine Fehlentscheidung zu treffen, sollten gute Überlegungen angestellt werden.

 

Mit der demographischen Entwicklung werde sich der Ausschuss zukünftig öfter befassen, so Herr Tenne. Hinsichtlich der Entwicklung der Kunstrasenplätze könne man erst in der nächsten Sitzung Detailfragen klären, wenn entsprechende Zahlen und Fakten vorliegen und der Ausschuss über die Prioritätenliste entschieden habe. Ziel sei es, so Herr Tenne weiter, die Stadtteile auszustatten, die bisher über keinen Kunstrasenplatz verfügen (Süd, Hohenlimburg und Mitte).

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Beschluss:

Dem Hohenlimburger Schwimmverein wird aus dem Aufkommen der Sportpauschale zur Restfinanzierung der Wiederaufbaukosten nach dem Brand im Freibad Henkhausen ein Zuschuss von 31.000,- € gewährt.

 

 

 

 

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

X

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

 -13-

Dagegen:

 -

Enthaltungen:

 -3-