21.11.2006 - 5 ARGE Hagen:Planung des Eingliederungstitels -Fö...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Di., 21.11.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Frau Machatschek begrüßt
zu diesem Tagesordnungspunkt Frau Küper und Herrn Rumberg von der ARGE.
Herr Rumberg stellt die
Eingliederungsplanung der ARGE vor (siehe Anlage zu TOP 5).
Frau Buchholz erinnert an
einen Beschluss des Sozialausschusses vom 30.08. des Jahres. Die gemachten
Ausführungen seien zu technisch. Hier
würden Maßnahmen beschrieben, aber man erfahre nichts über Zielgruppen. Bei der
Zielgruppe gebe es ganz unterschiedliche Stärken und Defizite. Ein
Förderkonzept gehe deutlich weiter als eine Produktplanung. Sie möchte wissen,
wann das vorgelegt werde.
Frau Machatschek schließt
sich den Ausführungen von Frau Buchholz an. Sie könne sich vorstellen, dass
solch ein Förderkonzept gemeinsam mit den Trägern vor Ort erstellt werden
könnte.
Herr Dr. Schmidt weist darauf hin, dass die Ausführungen von
Frau Buchholz vom städtischen Vertreter in der Trägerversammlung regelmäßig
angesprochen werde. Man wolle sowohl was das Angebot angehe, als auch in Bezug
auf die Auswertung ein zielgruppenspezifisches Instrumentarium an der Hand
haben, das ermögliche, passgenau zu vermitteln.
Ein weiterer Punkt sei in der Trägerversammlung moniert worden. Eine
Auswertung der Maßnahmen aus dem Jahre 2005 liege noch nicht vor. Daher basiere
die Planung für 2007 teilweise auf Vermutungen.
Herr Rumberg erklärt, dass
eine Auswertung nicht möglich sei, da ein entsprechendes Controlling trotz
Zusage der Bundesagentur noch nicht aufgebaut werden konnte. Der Bedarf sei auf
Erfahrungswerte der Mitarbeiter kalkuliert worden.
Herr Dr. Schmidt teilt
mit, dass in der letzten Trägerversammlung einen Ratsbeschluss transportiert worden sei.
Hierbei sei beschlossen worden, die entsprechenden Kosten für den Overhead von
AGH nach der der Anzahl der bestellten AGHs zu bezahlen. Dies sei erneut seitens der Bundesagentur
zurückgewiesen worden.
Herr Steuber regt an, dass
es für die ARGE Hagen eventuell Anregungen aus dem Papier der Jobagentur
Ennepe-Ruhr-Kreis hinsichtlich der Zielgruppenbeschreibung und der spezifischen
Bedarfe der Zielgruppen geben könne. Dies sei ein etwas anderer methodischer
Ansatz. Der Planungsentwurf sei die Summation der Angebotsformen, die gebraucht
würden. Vielleicht gebe es ja doch noch eine Möglichkeit, auf die Bitte von
Frau Buchholz einzugehen.
Weiterhin möchte er wissen, in welchem Instrument des
Eingliederungstitels in Hagen ISF-Projekte liefen. Im Ennepe-Ruhr-Kreis liefen
diese unter freier Förderung in einem sehr großen finanziellen Umfang.
Herr Rumberg antwortet
darauf, dass diese in der Eingliederungsplanung der ARGE nicht vorkämen.
Frau Machatschek bittet
für das nächste Mal um eine Liste, aus der hervorgehe, was in diesem
Zusammenhang unabhängig vom Eingliederungstitel sonst an Maßnahmen zur
Verfügung stünde.
Herr Halbeisen bittet
Herrn Rumberg, den Ausschuss als Kooperationspartner zu betrachten. Der
Sozialausschuss sei daran interessiert, an den Planungen der ARGE teilzuhaben und über den Beirat auch
mitzusprechen. Er bittet um Vorlage der Auswertungen, sobald diese vorlägen.
Frau Machatschek nimmt
Bezug auf TOP 7. Die schriftliche Antwort zu der Anfrage liegt als Tischvorlage
vor (siehe Anlage zu TOP 7).
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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117,3 kB
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2
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(wie Dokument)
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170,6 kB
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