30.08.2006 - 5 Antrag der SPD-FraktionHier: Förderprogramm zur...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Mi., 30.08.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Mervelskämper
erläutert den vorliegenden Antrag.
Herr Halbeisen
möchte wissen, wie die Träger dazu stünden. Könnten diese etwaige Erweiterungen
umsetzen? Sollte man diese Träger nicht bereits bei der Planung beteiligen?
Herr Dr. Schmidt
informiert, dass man in einer der nächsten Trägerversammlungen mit der Arge vor
der Diskussion um das Förderprogramm 2007 stehe. All das, was man als Stadt
Hagen als Zielvorgabe einbringen könne, sei hilfreich. Dieses Förderprogramm
solle dann mit allen Trägern in einer großen Runde abgeglichen werden.
Frau Buchholz
erinnert daran, dass diese Planung im letzen Jahr nicht Förderplanung, sondern
Produktplanung geheißen hätte. Es gehe auch darum, Arbeitsgelegenheiten
zielgerichteter einzusetzen. Welches Instrument setze ich für wen wie ein?
Her Haensel
berichtet aus Sicht der Träger, dass man anfangs die Überzeugung gehabt habe,
dass nicht die Arge selbst ein sogenanntes Kompetenzfeststellungsverfahren
durchführen solle. Da gebe es bei den Trägern qualifizierte Mitarbeiter. Man
habe es leider damals nicht durchsetzen können. Anfangs habe man großen
Schiffbruch erlitten.
Es seien Menschen zu Stellen
geschickt worden, die völlig ungeeignet gewesen seien.
Mittlerweile haben man einen
gemeinsamen Kurs eingeschlagen, bei dem alle voneinander gelernt hätten.
Gleichwohl fehle für 2007 die Vorlage eines Förderkonzeptes.
Dies sei wünschenswert, um den
Prozess zu optimieren. Er gehe davon aus, dass die Arge ihre Kompetenz auch
immer wieder erweitern wolle und das Konzept positiv aufgreifen werde.
Herr Röspel
schlägt eine Ergänzung des Beschlussvorschlages vor, die von Frau Machaschek
aufgegriffen wird.
Beschluss:
Die ARGE Hagen wird
aufgefordert, ein umfangreiches und qualitatives Förderkonzept für die ALG II
Empfänger/innen für den Förderzeitraum 2007 vorzulegen. Dabei müssen Aussagen
sowohl zu einem geeigneten Profiling (Stärken und Schwächenanalyse) als auch
zum begründeten Einsatz der verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Instrumente
und Maßnahmen mit Qualifizierung gemacht werden.
Folgende Zielgruppen sind zu
berücksichtigen:
-
Alleinerziehende
-
Migrantinnen und Migranten
-
Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten
-
Arbeitslose über 50 Jahre
-
Jugendliche (U 25) mit und ohne Schulabschluss
Dieses Förderprogramm für 2007
ist nach vorheriger Beratung in der Trägerversammlung dem Sozialausschuss am
24. Oktober 2006 vorzulegen.
