23.05.2006 - 1 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Herr Steuber informiert den Ausschuss über eine Vorlage, die am 11. 05.06 im Rat beschlossen worden sei. Diese habe bisher nicht auf der Tagesordnung im Sozialausschuss gestanden. Es gehe um das Thema “Ausfall von Landesmitteln für die Betreuung von suchtkranken Insassen der JVA”. Die Situation stelle sich so dar, dass ein Landeszuschuss, den man bisher erhalten habe, zum 01.04.06 weggefallen sei. Es handele sich um einen jährlichen Betrag von rund 20.000 €. Man habe eine Kooperationsvereinbarung mit der JVA gehabt. Diese Arbeit könne nun nicht weitergeführt werden. Man habe versucht, aus einem sogenannten “Feuerwehrtopf” der Justizministerin Geld zu erhalten. Leider seien diese Bemühungen bislang erfolglos geblieben. Man habe aber jetzt von der Stadt  Gevelsberg ein Angebot erhalten, im Umfang von rund 16.000 € eine besondere Aufgabenstellung für die Stadt Gevelsberg wahrzunehmen und zwar die Betreuung von SGB II-Klienten, die Drogenproblematiken hätten. Der Rat habe bereits beschlossen, für den Rest, der nicht refinanziert sei, für die eigenen SGB II-Kunden eine Intensivierung dieser integrativen Leistungen in Hagen vorzunehmen. Die Mitarbeit in dieser Stelle sei somit weiterhin voll gesichert.

 

Herr Dr. Schmidt berichtet, das Bildungszentrum des Einzelhandels und das Diakonische Werk hätten die Stadt darüber informiert, dass Maßnahmen im Bereich der berufsbildenden Weiterbildung/ Berufsvorbereitung, die durch die Bundesagentur seit zwei oder drei Jahren ausgeschrieben worden seien, nicht mehr an diese Organisationen im nächsten Jahr vergeben würden, sondern an eine auswärtige Organisation. Dadurch seien in diesem Bereich bis zu 100 Arbeitsplätzen gefährdet seien. Man bitte dringend um Hilfe. Der Trend sei wohl, dass diese Maßnahmen an den preisgünstigsten Anbieter vergeben würden. Die Stadt sei in der Pflicht, die Diskussion mit den Verbänden zu führen.       

 

Frau Machatschek stellt fest, dass dies eine wenig erfreuliche Entwicklung sei. Sie bittet um schnelle Kontaktaufnahme, damit man zu einer guten Regelung käme. Man könne es nicht zulassen, dass qualitativ gute Bildungseinrichtungen vor Ort nicht mehr in Anspruch genommen würden.

 

Frau Hermesmann informiert darüber, dass das Netzwerk Demenz, das von Frau Peters geleitet werde, heute in der Stadt eine Veranstaltung habe. Auf dem Adolf-Nassau-Platz stehe ein Bus, in dem Informationen für Demenzkranke erhältlich seien. Sie weist darauf hin, wie wichtig es sei, an solchen Veranstaltungen teilzunehmen, weil dieses Problem in unserer Stadt auf dem Vormarsch sei.

 

 

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