06.04.2006 - 12 Verfahren bei Stromsperren
Grunddaten
- TOP:
- Ö 12
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Do., 06.04.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Stüwe gibt
einen kurzen Sachstandsbericht zum Verfahren bei Stromsperren.
In dem Bereich der Übernahme
von Stromrückständen fände eine Explosion der Kosten statt. Die Stadt sei in
die Rolle des Ausfallbürgen gekommen. Es gebe ein Urteil des
Landessozialgerichtes Münster aus dem letzten Jahr, nach dem die Stadt Aachen
auf den dortigen Energieversorger einwirken solle, dahingehend, dass es
zukünftig ausreichend sei, wenn die laufenden monatlichen Abschlagszahlungen
von der Arge oder dem Sozialamt zugesichert und direkt an diesen zu zahlen
seien. Wegen Rückständen dürfe es dann nicht mehr zu einer Liefersperren
kommen.
Die Stadt Hagen habe dies nach
Rücksprache mit der Arge zum Anlass genommen, ein entsprechendes Angebot an die
Mark E zu machen. Es habe dann vor sechs Wochen ein Gespräch stattgefunden,
aber ein greifbares Ergebnis liege bisher nicht vor.
Hier sei nun in Hagen die
Politik am Zug, entsprechend tätig zu werden. Man müsse eine Besonderheit
sehen. Die Stadt Hagen sei bei der Mark E nicht Mehrheitsgesellschafter, aber
beispielsweise in Lüdenscheid gebe es ähnliche Probleme. Beide Städte zusammen
könnten eine Mehrheit haben und Einfluß nehmen.
Frau Machatschek
stellt fest, dass die Mark E sich bisher überhaupt nicht in diese Richtung
bewegt habe. Sie fände es gut, wenn der Sozialausschuss einen Beschuss in diese
Richtung fassen würde.
Herr Dr. Schmidt zeichnet
die Wege auf, die nun gegangen werden müssten.
Nach kurzer Diskussion
formuliert Frau Machatschek abschließend den Beschlussvorschlag und
stellt diesen zur Abstimmung.
