06.04.2006 - 10 Medizinische Versorgung wohnungsloser MenschenH...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Stüwe berichtet über die medizinische Versorgung wohnungsloser Menschen.

Es handele sich hierbei um ein Umsetzungskonzept vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, das Anfang des Jahres von den kassenärztlichen Vereinigungen und den gesetzlichen Krankenkassen unterzeichnet worden sei.

Die Umsetzung dieses Konzeptes sei jedoch schwierig. Das Ziel sei die medizinische Erstversorgung wohnungsloser Menschen durch aufsuchende Hilfen und die Reintegration in das medizinische Regelsystem. Kommunen könnten sich auf freiwilliger Basis beteiligen, wenn sie mehr als 100.000 Einwohner hätten. Schwierig werde es bei der Finanzierung dieses Konzeptes.

Man bräuchte Verbündete in benachbarten Städten, weil die Stadt Hagen nicht groß genug sei, um sich an diesem System zu beteiligen.

Als Fazit bleibe zu ziehen, es gebe eine Menge Vorteile bei diesem Konzept, aber es fehle ein Einstellungsträger, der auskömmlich mit diesen Pauschalen wirtschaften könne. Eine Verbundlösung sei nicht in Sicht. Landesweit würde mit diesem Konzept nichts Neues entstehen.

 

Frau Buchholz teilt als Vertreterin der Diakonie mit, dass man hier noch Prüfungsbedarf sehe. Wichtig sei, dass hierzu mit allen Beteiligten zu dieser Thematik eine Fachtagung stattfinde. Die Hürden seien sehr hoch.

 

Frau Machatschek schlägt vor, die Fachtagung abzuwarten, zu beobachten und dem Ausschuss zu berichten.  Sie bedankt sich bei den Beteiligten für ihre Arbeit in dieser Sache.              

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