07.02.2006 - 5 Bericht der ARGE Hagen zum Geschäftsjahr 2005
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Sozialausschusses
- Datum:
- Di., 07.02.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Frau Machatschek
begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt
Frau Küper und Herrn Rumberg. Sie bedankt sich herzlich bei der ARGE, da
diese mehr in Arbeit vermittelt habe, als die Trägerversammlung 2005 angemeldet habe. Diese habe 1.200
Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt verlangt und die ARGE habe 1.700
Integrationen vorzuweisen. Dies sei eine äußerst positive Bilanz, die hier im
Sozialausschuss gewürdigt werden müsse.
Herr Rumberg
erläutert die Tischvorlage.
Auf eine Frage von Herrn Halbeisen
teilt Herr Rumberg mit, dass die Sozialversicherungspflicht ab 15 Stunden pro
Woche eintrete. Eine Befristung der Arbeitsverhältnisse sei hierbei nicht
berücksichtigt. Die 1.700 Integrationen seien durch Bemühungen der ARGE
zustandegekommen.
Herr
Halbeisen äußert
Kritik an der Systematik im SGB II.
Frau
Machatschek
weist darauf hin, dass dies eine ideologische Diskussion sei, die hier nicht
geführt werden könne.
Herr
Mervelskemper
fällt auf, dass die Jugendarbeitslosigkeit nach den hier vorliegenden Daten von
Januar bis Dezember um rund 60 % zugenommen habe.
Er
möchte wissen, ob diese Schulabgänger sei, die keine Lehrstelle fänden.
Herr
Rumberg
teilt mit, dass man durch die Konstruktion des Gesetzes einen größeren Kreis
von Anspruchsberechtigten habe, die Anspruch auf Leistungen erhoben hätten.
Herr
Dr. Schmidt
spricht einen Bericht in der Presse an, der aufgrund einer Unterredung von
Oberbürgermeister Peter Demnitz und seiner Person mit dem Werkhof um das Thema
Bürokratie bei Arbeitsgelegenheiten in Hohenlimburg gegeben worden sei.
Hierbei
könne der Eindruck entstanden sein, dass die Stadtspitze generell die Arbeit
der ARGE kritisiere. Er möchte an dieser Stelle deutlich machen, dass dies
nicht der Fall sei. Die ARGE habe eine gute Bilanz vorzuweisen. Es gebe
Einzelheiten, die tatsächlich zu Auseinandersetzungen führten. Hierzu fänden
Gespräche statt. Er werde gemeinsam mit Frau Machatschek am Donnerstag an der
Pressekonferenz der ARGE teilnehmen , die auch um das Thema Jahresbericht gehe,
um dort nochmal die Stellung der Stadt als Partner auch gegenüber den Mitarbeitern
der ARGE zu verdeutlichen.
Frau
Machatschek ist
es wichtig, dass in 2006 das zielgruppenspezifische Angebot noch etwas
verfeinert worden sei, um nachzusehen, welche Maßnahmen wirklich gegriffen
hätten. Sie verspräche sich davon, mit diesen Erkenntnissen noch zielgenauer
arbeiten zu können.
Sie
bittet Herrn Rumberg, den Bericht zukünftig vorab an die Ausschussmitglieder zu
verschicken, damit diese sich noch intensiver damit beschäftigen könnten, als
dies heute möglich sei.
Herr
Kilic hat
den Endruck, dass ausländische Mitarbeiter bei beruflichen
Qualifizierungsmaßnahmen sofort abgelehnt würden. Er möchte von Herrn Rumberg
wissen, ob dies den Tatsachen entspricht.
Herr
Rumberg
berichtet, es habe Trainingsmaßnahmen gegeben, in denen speziell sprachliche
Hilfestellung für diesen Personenkreis geleistet worden sei, da hier oft
erhebliche Sprachdefizite vorlägen, die eine Vermittlung erschwerten.
Eine
Benachteiligung aufgrund ausländischer Herkunft gebe es nicht. Wenn die Eignung
vorhanden sei, gebe es für jeden eine entsprechende berufliche Förderung, wenn
der Arbeitsvermittler dies für sinnvoll erachte. Es gebe natürlich eine
Diskrepanz zwischen dem, was der Kunde wolle und das, was der Arbeitsmarkt
hergebe.
