23.11.2006 - 2 Zwischenbericht Hagener Kulturhauptstadtbewerbu...

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Wortprotokoll

Herr Gerbersmann weist einleitend darauf hin, die Vorlage sei nicht abschließend, sondern umfasse in erster Linie Projekte, die die Stadt Hagen in den Förderhorizont einbringen wolle und  die Chancen auf Förderung haben.

Er bittet Frau Viehoff, Einzelheiten zu erläutern.

 

Frau Viehoff bestätigt, man könne davon ausgehen, dass neben den hier dargestellten Solitärprojekten noch eine Reihe von Kooperationen zustande kommen werden. Es sei aber sehr wichtig, sich auf bestimmte Projekte zu konzentrieren, da zur Zeit in Essen bereits 250 Anträge aus 52 Städten des Ruhrgebietes vorliegen.

Sie geht nun im Einzelnen auf die Projektplanungen in der Vorlage ein.

Für das Projekt “Sehnsucht nach Ebene II” sei das Kulturamt federführend, wobei die Integration  kultureller und sozialer Maßnahmen begleitet von professionellen Künstlern  besonders wichtig seien. All das werde man schon Anfang 2007 erstmalig präsentieren können.

Zur Premiere des Jugendtheaterstückes von Werner Hahn am 08.12.06 lädt sie an dieser Stelle alle herzlich ein.

 

An der weiteren Diskussion beteiligen sich Herr Dr. Fischer, Herr Gerbersmann, Herr Meier und Herr Klessa.

 

Damit eine Förderung Aussicht auf Erfolg hat, gibt Herr Dr. Fischer zu bedenken, man habe  im RVR beschlossen, dass die Projekte eine nachhaltige Wirkung über das Jahr 2010 hinaus erzielen sollen. Es sei daher sehr wichtig, diese Nachhaltigkeit auch in den Projekten erkennbar zu machen.

 

Herr Gerbersmann stimmt zu und meint, man habe bei den hier dargestellten Projekten gute Chancen, dies auch darstellen zu können.

 

Herr Meier vermißt bei der Auflistung in der Vorlage das Stichwort “Industriekultur”. Hagen habe gerade auf diesem Gebiet sehr viel zu bieten, er fragt, ob dies nicht auch in anderen Städten Thema sei, man könne dann eventuell übergreifend zusammenarbeiten.

 

Frau Viehoff stimmt zu, Industriekultur sei ein großes Thema, allerdings verfüge Hagen leider nicht über die großen Hallen, die als Orte für Kunst und Kultur 2010 im Ruhrgebiet eine Rolle spielen. Ziel solle aber dennoch sein, mit kleinen aber feinen Orten hier in Hagen in Festivals wie z.B. die Trienale einzusteigen.

 

Frau Dr. Schulte stellt nun ausführlich die Leitidee, die Konzepte und die Projektplanung  des Karl Ernst Osthaus- Museums für den Zeitraum 2006 bis 2010  vor.

 

Herr Klessa regt an, auch Kunst, bei der man selbst beteiligt sein kann, weiter mit einzubeziehen und erinnert speziell an das in diesem Jahr entstandene und  sehr erfolgreiche Crash-Projekt des Theaters, das auch im nächsten Jahr fortgeführt werden soll.

 

Herr Dr. Fischer schlägt vor, die Kunstpreise der Stadt Hagen möglicherweise so zu terminieren, dass sie 2010 zusammen verliehen werden können. Er bittet die Verwaltung dies einmal zu überprüfen.

Herr Gerbersmann sagt zu, sich darüber Gedanken zu machen.

 

Die Tischvorlage ist als Anlage 4 der Niederschrift beigefügt.

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Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Zwischenbericht Kulturhauptstadtbewerbung 2010 zur Kenntnis.

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Abstimmungsergebnis:

 

 Zur Kenntnis genommen