24.10.2006 - 6 Neufassung der Gebührenordnung der HagenMedien ...

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Wortprotokoll

Herr Jörg berichtet, im Vorfeld der Sitzung sei er von der PDS-Fraktion angesprochen worden, da es dort offensichtlich noch Beratungsbedarf gebe.

Er erkundigt sich bei  Herrn Gerbersmann, ob die Möglichkeit bestehe, heute die 1. Lesung zu beschließen oder ob heute entschieden werden muß.

 

Herr Becker antwortet darauf, Teil des Zieles der Vorlage sei ja die Einführung des “Superausweises”, durch den man zusätzliche Einnahmen erzielen wolle und der hervorragend als Weihnachtsgeschenk geeignet sei. Daher sei ein zeitnaher Ratsbeschluss erforderlich, damit der Ausweis noch im Dezember erworben werden könne

 

Herr Sondermeyer hat einige grundsätzliche Fragen, z.B. hätte gerne in der Vorlage eine Bedarfsanalyse gehabt, aus der hervorgeht, welche Vorteile man durch die Eltern- und Superausweise denn eigentlich habe. Er vertritt die Auffassung, Kinder unter sieben Jahren hätten keinen Bedarf, in der Bücherei Bücher zu entleihen.

Außerdem möchte er gerne wissen, welchen Bestand die Stadtbücherei überhaupt an Großschriftbüchern und Hörbüchern habe.

 

Darauf antwortet Frau Steffes, die Leseförderung fange durchaus bei Kindern unter sieben Jahren an. Ein Kind dürfe sich aber erst mit sieben Jahren, wenn es beschränkt geschäftsfähig sei, selbst anmelden. Durch den Elternausweis erhalten Eltern die Möglichkeit, ein bestimmtes Angebot für ihre Kinder ausleihen zu können, ohne selber die Jahresgebühr entrichten zu müssen. Man gehe also mit der Einrichtung des Elternausweises auch auf Kundenwünsche ein.

 

Der Superausweis biete besonders jüngeren Kunden und Kundinnen die Möglichkeit, viele neue Medien auszuleihen. Man habe nicht einfach nur die Jahresgebühren erhöhen wollen, sondern es sollten neue Angebote geschaffen werden.

 

Zum Thema Hörbücher lädt Frau Steffes herzlich ein, die Bücherei vor Ort zu besuchen, um dort alle Frage zu beantworten.

 

Herr Klessa fragt, welchen Nutzen der Superausweis zusätzlich zum regulären Leseausweis bringe.

 

Frau Steffes antwortet, um Zusatzeinnahmen erzielen zu können, habe die Bücherei bestimmte Bestände im Rahmen der Bestseller als Sonderbestände definiert. Dazu gehören z. B. Romanbestseller, DVD-Spielfilme oder die neuesten Musik-CD’s.

 

Frau Kramps schlägt vor, einen solchen Besuchstermin insgesamt für den KWA anzubieten, da ein Interesse bestehe, das gesamte Angebot in der veränderten Form zu sehen.

 

Herr Jörg schlägt ein freies Angebot vor und bittet Frau Steffes, dem KWA in den nächsten Tagen  einen Termin anzubieten.

 

Herr Sondermeyer regt nochmals an, die Entscheidung auf den Rat zu verlagern und ist der Meinung, man solle den Elternausweis für Kinder unter 14 Jahren anbieten.

 

Herr Jörg betont nun, Frau Steffes habe die Zusammenhänge sehr gut erklärt, er sehe jetzt eher die Notwendigkeit, die Vorlage heute zu beschließen, damit die Vermarktungsstrategie  der Bücherei jetzt greifen könne.

 

Herr Dr. Fischer  stellt abschließend fest, die Vorlage und die Darstellung von Frau Steffes seien so überzeugend gewesen, dass man heute abstimmen solle.

 

 

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Beschluss:

Die Änderung der Gebührenordnung der HagenMedien Stadtbücherei, die als Anlage Gegenstand der Niederschrift ist, wird beschlossen.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Einstimmig beschlossen

 

 

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Anlagen zur Vorlage

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