23.05.2006 - 2 Bericht zur Förderung der Freien Kulturarbeit i...

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Wortprotokoll

Frau Viehoff berichtet anhand der Vorlage über die Entwicklungen in allen Bereichen der Freien Kulturarbeit im letzten Jahr.

 

Herr Hartmann stellt fest, die Rechnungslegung der  Kulturzentren sei doch sehr zu bemängeln. Besonders der Verwendungsnachweis des Werkhofes lasse zu wünschen übrig. Er bittet die Verwaltung, in Zukunft auf eine transparentere und ausführlichere Rechnungslegung zu achten. Der Verwendungsnachweis des Hasper Hammers sei dagegen beispielhaft.

 

Frau Viehoff antwortet, in den  Budgetierungsverträgen sei festgelegt worden, dass die Kulturzentren lediglich einen Sachbericht über Qualität und Quantität der Aufgabenwahrnehmung  sowie über die erzielten Ergebnisse und über die Verwendung der Mittel  vorlegen müssen.

 

Frau Kramps stimmt Herrn Hartmann zu und meint, ihre Fraktion habe auch mit den vorliegenden Sachberichten Schwierigkeiten gehabt eine Vergleichbarkeit herzustellen. Sie bittet darum, die Zentren zunächst auf freiwilliger Basis aufzufordern, die Einnahmen und Ausgaben detaillierter darzustellen. Ansonsten müsse man ggfs. Verträge dahingehend ändern.

 

Herr Sondermeyer bezieht sich auf die Anlage 1, Seite 2 der Vorlage, wo es heißt, die Zentren seien durch die Einstellung “Geringfügig Beschäftigter” wichtige Arbeitgeber in der Kulturbranche geworden. Diese Auffassung kann er nicht teilen.

 

Die Rechnungslegung des Hasper Hammers hält er jedoch auch für vorbildlich.

Konkret hierzu möchte er  den unter “Einnahmen” aufgeführten Zuschuss des Arbeitsamtes näher definiert haben. Zusätzlich möchte er wissen, wieviele Arbeitsstellen in den Kulturzentren insgesamt angesiedelt sind.

 

Frau Kramps möchte an dieser Stelle die Arbeit der in den Zentren Beschäftigten besonders hervorheben und sich bedanken, denn ohne deren hohes Engagement sei das niveauvolle Programm nicht  zu halten.

 

Sie möchte wissen, worin die mangelnde Nachfrage beim Kindertheater des Hasper Hammers begründet sei.

Zum Puppentheater “Firlefanz” möchte sie wissen, wie sich die aktuellen Entwicklungen im einzelnen dort gestalten.

 

Herr Gerbersmann berichtet, der Mietvertrag mit dem Puppentheater laufe zum 31.12.2006 aus. Bis dahin werden die Miete und die Nebenkosten erlassen. Es habe eine Absprache gegeben, dass das Theater auf ihn zukommen solle, wenn Interesse daran bestehe, neue Regelungen mit der Stadt zu treffen, die über den 31.12.06 hinausgehen. Einen solchen Kontakt habe es seitens des Puppentheaters bisher nicht gegeben. Er habe bereits hier im KWA deutlich gemacht, dass eine weitere kostenlose Nutzung der Räumlichkeiten nur in Frage komme, wenn dort auch gespielt werde.

 

Einschränkend müsse man aber sagen, dass die Immobilie in einem sehr schlechten Zustand sei. Auch dazu habe es jedoch seitens der Stadt Vorschläge gegeben, die aber alle vom Theater abgelehnt worden seien, weil man eine eigene feste Spielstätte haben wollte.

Insofern habe sich nichts an der Situation geändert, über die er bereits im Ausschuss berichtet habe.

 

Frau Kramps fragt, ob also keine weiteren Kosten über den 31.12.2006 hinaus auf die Stadt zukommen.

Dies wird von Herrn Gerbersmann so bestätigt.

 

Herr Jörg bedankt sich bei Frau Viehoff für deren Vortrag und beendet diesen Tagesordnungspunkt.

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Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt den Bericht zur Förderung der Freien Kulturarbeit in Hagen 2005 zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

x

 Zur Kenntnis genommen