21.04.2004 - 6.3 Planfeststellungsverfahren Hochwasserschutz Hol...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 21.04.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Wortprotokoll:
Herr Schürg nimmt Stellung zur ersten
Frage. Er habe letztes mal schon erklärt, dass das Verfahren noch laufe. Die
Bürger seien schon angehört worden. Verfahrensmäßig gehe es jetzt so weiter,
dass bei Widersprüchen eine Bürgerbeteiligung nötig sei. Bis zum
Erörterungstermin dauere es noch mindestens sechs Wochen. Eine Veröffentlichung
erfolge nicht in der Ferienzeit. Dann könne die Planfeststellung genehmigt werden.
Ob das noch dieses Jahr etwas werde, könne er nicht sagen.
Herr Bihs ergänzt zum ersten Punkt,
der Wasserbauantrag sei letztes Jahr im August rausgegangen. Ein Baubeginn sei
noch nicht absehbar, da der Antrag noch nicht bewilligt sei. Die zweite Frage
bejaht er. Man habe sich an die Beschlusslage aus der Vorlage gehalten. Eine
detaillierte Stellungnahme werde dem Protokoll beigefügt (s. Anlage 2).
Herr Corts erklärt, ihm liege keine
schriftliche Stellungnahme vor. Man habe hierfür lange genug Zeit gehabt. Er
sehe auch nicht, dass der Beschluss der BV umgesetzt werde, da in der letzten
Vorstellung wieder von einem Dammbau gesprochen worden sei.
Herr Bihs bittet um Nachsicht aufgrund
des langen Postweges und der zeitlichen Verzögerung durch die Osterferien.
Herr Dr. Schmidt plädiert dafür das
Verfahren abzuwarten und versichert, dass nichts hinter dem Rücken der
Bezirksvertretung geschehe.
Nach weiteren Stellungnahmen von Herrn
Eisermann und Herrn Schürg nimmt Herr Leisten Bezug auf das ausliegende Schreiben
der Kultur- und Dorfgemeinschaft Holthausen. Er habe den Beschluss der
Bezirksvertretung so verstanden, dass auf einen Dammbau verzichtet werde.
Herr Bihs erwidert, das Schreiben der
Kulturgemeinschaft liege ihm auch vor. Er führt aus, dass die Gitter in
regelmäßigen Abständen freigehalten werden müssten. Im Bereich des Waldes könne
das Treibgut nicht aufgefangen werden.
Herr Corts erklärt, er könne es
unterstützen, dass eine häufigere Reinigung nicht nötig sei, da seit den 80-er
Jahren nichts mehr passiert sei. Daher seien auch größere Maßnahmen nicht
notwendig.
Herr Hulvershorn denkt, das Verfahren
sollte abgewartet werden.
