22.03.2006 - 6 Sachstand Puppentheater Firlefanz- mdl. Bericht -
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 22.03.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Gerbersmann möchte
heute noch einmal auf die Presseberichterstattung eingehen und einige Dinge
zurecht rücken.
Er wiederholt kurz den Sachstand, über den er bereits in der letzten
KWA-Sitzung berichtet habe.
Ein Artikel am 14.03.06 in der Westfälischen Rundschau habe ihn
veranlaßt, die Situation heute etwas breiter darzustellen.
Dort seien einige Aussagen des Vorsitzenden des Fördervereines zitiert worden,
die so nicht stehen bleiben könnten.
So sei geäußert worden, dass eine kontinuierliche Unterstützung der Stadt
Hagen erforderlich sei, dabei gehe es in erster Linie nicht um Geld, sondern um
Vernetzung.
Herr Gerbersmann betont,
er wolle heute alle davon in Kenntnis setzen, dass genau diese Punkte mit dem
Förderverein und dem Ehepaar Kästner-Kubsch diskutiert worden seien. So habe
man über eine mögliche Nutzung der Bühne des LUTZ gesprochen. Die Eheleute hätten aber eine exklusive Spielstätte gewünscht,
dies zu realisieren sei jedoch unmöglich.
Eine Art “Naturalunterstützung” , wie z.B. die Übernahme der Druckkosten oder die Bereitstellung
der Technik aus Ausbildungsprojekten des Werkhofes sei mit den Beteiligten
besprochen worden.
Letztendlich sei jedoch vom Förderverein und von den Eheleuten
Kästner-Kubsch gesagt worden, das alles sei schön und gut, helfe aber nicht
weiter, denn man brauche eine finanzielle Unterstützung.
Herrn Gerbersman findet es nicht richtig, wie von seiten des Puppentheaters so getan werde,
als sei die Stadt Hagen überhaupt nicht
bereit gewesen zu helfen. Gerade konkret über das Programmheft sei mit dem
Förderverein gesprochen worden. Am Ende sei aber gesagt worden, dies alles
bringe das Puppentheater nicht weiter, man brauche eine finanzielle
Unterstützung.
Der Zeitung gegenüber sei offensichtlich etwas anderes transportiert
worden.
Herr Gerbersmann spricht auch die Unterschriftenliste noch
einmal an, dort sei lediglich zu lesen, die Stadt Hagen solle alles tun, um das
Puppentheater in Hagen zu halten. Von der Höhe der Kosten sei jedoch nichts
erwähnt worden.
Es sei aber die komplette Absicherung der Kosten für die Spielstätte
gewünscht worden.
In die Öffentlichkeit sei aber transportiert worden, dass die Stadt Hagen
kein Interesse habe und es sich leicht gemacht hätte.
Nach wie vor sei man bereit, mit dem Theater Firlefanz zu verhandeln,
eine exklusive Spielstätte könne er jedoch nicht anbieten.
Auch der Vorsitzende habe weitere Gespräche mit Sponsoren angeboten, die
sich aus verschiedenerlei Gründen nicht einfach gestalten.
Herr Jörg bedankt sich für
den Bericht und betont, die Sponsorensuche sei nicht einfach aber zum Teil schon erfolgreich, und man hoffe,
dass man eventuell auf diesem Wege dem Theater helfen könne. Die Grenzen habe Herr
Gerbersmann deutlich gemacht. Davon könne man auch in der derzeitigen
Haushaltssituation nicht abrücken.
Frau Suda bekräftigt dies und ärgert sich, wenn so
getan werde, als hätte sich die Stadt Hagen nie um das Puppentheater gekümmert.
Sie habe sich persönlich auch eingebracht und
seinerzeit vorgeschlagen, ins Globe zu gehen, was jedoch auch nicht angenommen worden sei.
Der KWA habe sich immer wieder mit dem Thema “Firlefanz” befaßt.
