22.03.2006 - 4 Programm- und Projektplanung des Kulturamtes 20...

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Wortprotokoll

 Frau Viehoff verweist vor ihrem Bericht auf das heute noch ausgelegte Diagramm, aus dem sich das Verhältnis  der Eigenmittel und der  Drittmittel zur Finanzierung der Projekte  des Kulturamtes ersehen läßt.

 

Das Programm des Kulturamtes gliedere sich auf in drei Bereiche, die Festivals, die kulturelle Bildung und die kulturelle Freizeit. Sie weist darauf hin, dass es schwierig sei, die ca. 300 Veranstaltungen im Jahr mit einem Bestand von nur sechs Planstellen durchzuführen.

 

Frau Viehoff geht nun auf die Extraprogramme ein.

Sie berichtet ausführlicher  über die Projekte  “Extraschicht” am 17.06.06, über das Projekt “BLAU” und die Straßentheaterinszenierung von “PanOptikum”.

 

Sie berichtet zusätzlich noch  über das Kunstprojekt “Altenhagener Brücke”. Die Künstlerin Milica Reinhart habe bereits in der Vorbereitungsphase sehr viele Gespräche mit der Bevölkerung im Umkreis geführt und eine gute Vorarbeit geleistet. Dadurch seien viele andere Künstler aufmerksam geworden und wollen sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigen.

Dazu gehören  z.B. Herr Hahn, Martin Verborg und ein junger Filmemacher, die sich mit ihren jeweiligen Projekten beteiligen werden.

Zudem gebe es eine Berliner Filmemacherin, die für den WDR eine Dokumentation über die Brücke und die Kunstprojekte erstellen werde.

Auch das Music-Office-Hagen werde mit einer Schule zusammen ein Hip-Hop-Stück zu diesem Thema einstudieren und eine CD produzieren.

 

Aus dem Referat Interkultur werde man einen Teil des Geldes schon für die begleitenden Kulturprojekte bekommen und könne so bereits in diesem Jahr beginnen.

Wenn man seitens der Verwaltung klarer sehe, ob mit den finanziellen Mitteln, die zur Verfügung stehen, die Projekte realisiert werden können, wolle man die Politik in die Diskussion und Entscheidung mit einbeziehen.

 

Frau Viehoff berichtet abschließend, vor ein paar Tagen habe man die gute Nachricht erhalten, dass das Tanztheaterfestival “TanzRäume” höchstwahrscheinlich in einen Pool von Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen aufgenommen werde, die regelgefördert werden. Damit erlange das Festival auch mittelfristig eine gute Perspektive.

 

Herr Jörg ist begeistert über die Höhe der eingeworbenen Sponsoring-Mittel. Auch das vorgestellte Programm sei überwältigend. Man könne nur die Daumen drücken, dass sich alle Projekte so realisieren lassen, wie man es sich vorstelle. Er hoffe, dass man mit dem KWA eng in Verbindung bleibe, um regelmäßig über die einzelnen Schritte zu berichten.

 

Herr Hartmann schließt sich dem Lob an, besonders die Einwerbung von 350.000 Euro an Fördermitteln sei eine stramme Leistung. Gleichwohl handele es sich auch um Steuergelder, vielleicht könne es noch gelingen, noch mehr private Sponsoren ins Boot zu holen.

Herr Hartmann möchte hier noch klarstellen, dass man heute nicht über die Personalfrage und die Verlängerung von Verträgen entscheide. Dies sei Angelegenheit des Personalausschusses.

 

Er hofft, dass das Projekt “Altenhagener Brücke” noch einmal separat im KWA vorgestellt wird. Es mache allerdings Sinn, erst  die endgültigen Förderzusagen abwarten.

 

Zum Thema Ernst Meister-Preis möchte Herr Hartmann noch wissen, ob die Stadt für die beiden Lesungen in Oelde und Wuppertal Geld bekomme, da doch eine städtische Mitarbeiterin diese Veranstaltungen durchführe.

 

Herr Jörg stellt klar, die Vorlage werde heute zur Kenntnis genommen und es sei selbstverständlich, dass der KWA nicht für Personalangelegenheiten zuständig sei.

 

Frau Kramps möchte sich für ihre Fraktion dem Lob anschließen und ist begeistert vom vorgestellten Programm und von der Höhe der Eigenmittel.

Auf das Projekt “Altenhagener Brücke” freue man sich und sei sehr gespannt.

 

Herr Jobst fragt, ob man das Drerup-Viertel mit in das geplante Projekt einbeziehen könnte.

 

Herr Dr. Fischer begrüßt das Krimi-Festival ausdrücklich und freut sich besonders über die Teilnahme der Autorinnen Doris Gercke und Ingrid Noll. Er fragt, welche Autorin den nächsten Hagen-Krimi schreiben werde.

 

Herr Millhoff ist über die Bewegung, die in die Stadt kommen werde, begeistert.  Er hofft, dass sich die Projekte im Altenhagener Stadtviertel für die Gesamtintegration positiv auswirken werden.

 

Frau Suda fragt in diesem Zusammenhang, nach welchen Kriterien die Veranstaltungsorte eigentlich ausgewählt werden.

 

Frau Viehoff  beantwortet alle Fragen und geht noch einmal kurz auf die ungeklärte Personalsituation im Kulturamt ein.

 

Den Hinweis von Herrn Jobst wird sie an die entsprechende Stelle weitergeben.

 

Frau Viehoff erläutert, die Frage der Veranstaltungsorte werde in diesem Fall  vom Literaturbüro Unna mit den einzelnen Städten verhandelt.

 

 

 

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Beschluss:

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss nimmt die Programm- und Projektplanung des Kulturamtes 2006 zur Kenntnis.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

x

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen: