22.03.2006 - 4 Programm- und Projektplanung des Kulturamtes 20...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 22.03.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 41 Kulturbüro
- Bearbeitung:
- Angelika Josten
Wortprotokoll
Frau Viehoff verweist vor ihrem Bericht auf das heute noch
ausgelegte Diagramm, aus dem sich das Verhältnis der Eigenmittel und der Drittmittel zur Finanzierung der Projekte des Kulturamtes ersehen läßt.
Das Programm des Kulturamtes gliedere sich auf in drei Bereiche, die
Festivals, die kulturelle Bildung und die kulturelle Freizeit. Sie weist darauf
hin, dass es schwierig sei, die ca. 300 Veranstaltungen im Jahr mit einem
Bestand von nur sechs Planstellen durchzuführen.
Frau Viehoff geht nun auf
die Extraprogramme ein.
Sie berichtet ausführlicher über
die Projekte “Extraschicht”
am 17.06.06, über das Projekt “BLAU” und die
Straßentheaterinszenierung von “PanOptikum”.
Sie berichtet zusätzlich noch über
das Kunstprojekt “Altenhagener Brücke”. Die Künstlerin Milica
Reinhart habe bereits in der Vorbereitungsphase sehr viele Gespräche mit der
Bevölkerung im Umkreis geführt und eine gute Vorarbeit geleistet. Dadurch seien
viele andere Künstler aufmerksam geworden und wollen sich ebenfalls mit diesem
Thema beschäftigen.
Dazu gehören z.B. Herr Hahn,
Martin Verborg und ein junger Filmemacher, die sich mit ihren jeweiligen
Projekten beteiligen werden.
Zudem gebe es eine Berliner Filmemacherin, die für den WDR eine
Dokumentation über die Brücke und die Kunstprojekte erstellen werde.
Auch das Music-Office-Hagen werde mit einer Schule zusammen ein
Hip-Hop-Stück zu diesem Thema einstudieren und eine CD produzieren.
Aus dem Referat Interkultur werde man einen Teil des Geldes schon für die
begleitenden Kulturprojekte bekommen und könne so bereits in diesem Jahr
beginnen.
Wenn man seitens der Verwaltung klarer sehe, ob mit den finanziellen
Mitteln, die zur Verfügung stehen, die Projekte realisiert werden können, wolle
man die Politik in die Diskussion und Entscheidung mit einbeziehen.
Frau Viehoff berichtet
abschließend, vor ein paar Tagen habe man die gute Nachricht erhalten, dass das
Tanztheaterfestival “TanzRäume” höchstwahrscheinlich in einen Pool
von Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen aufgenommen werde, die
regelgefördert werden. Damit erlange das Festival auch mittelfristig eine gute
Perspektive.
Herr Jörg ist begeistert
über die Höhe der eingeworbenen Sponsoring-Mittel. Auch das vorgestellte
Programm sei überwältigend. Man könne nur die Daumen drücken, dass sich alle
Projekte so realisieren lassen, wie man es sich vorstelle. Er hoffe, dass man
mit dem KWA eng in Verbindung bleibe, um regelmäßig über die einzelnen Schritte
zu berichten.
Herr Hartmann schließt
sich dem Lob an, besonders die Einwerbung von 350.000 Euro an Fördermitteln sei
eine stramme Leistung. Gleichwohl handele es sich auch um Steuergelder,
vielleicht könne es noch gelingen, noch mehr private Sponsoren ins Boot zu
holen.
Herr Hartmann möchte hier
noch klarstellen, dass man heute nicht über die Personalfrage und die
Verlängerung von Verträgen entscheide. Dies sei Angelegenheit des Personalausschusses.
Er hofft, dass das Projekt “Altenhagener Brücke” noch einmal
separat im KWA vorgestellt wird. Es mache allerdings Sinn, erst die endgültigen Förderzusagen abwarten.
Zum Thema Ernst Meister-Preis möchte Herr Hartmann noch wissen, ob
die Stadt für die beiden Lesungen in Oelde und Wuppertal Geld bekomme, da doch
eine städtische Mitarbeiterin diese Veranstaltungen durchführe.
Herr Jörg stellt klar, die
Vorlage werde heute zur Kenntnis genommen und es sei selbstverständlich, dass
der KWA nicht für Personalangelegenheiten zuständig sei.
Frau Kramps möchte
sich für ihre Fraktion dem Lob anschließen und ist begeistert vom vorgestellten
Programm und von der Höhe der Eigenmittel.
Auf das Projekt “Altenhagener Brücke” freue man sich und sei sehr gespannt.
Herr Jobst fragt, ob man das Drerup-Viertel mit in das geplante Projekt einbeziehen könnte.
Herr Dr. Fischer begrüßt das Krimi-Festival ausdrücklich und freut sich besonders über die Teilnahme der Autorinnen Doris Gercke und Ingrid Noll. Er fragt, welche Autorin den nächsten Hagen-Krimi schreiben werde.
Herr Millhoff ist über die Bewegung, die in die Stadt kommen werde, begeistert. Er hofft, dass sich die Projekte im Altenhagener Stadtviertel für die Gesamtintegration positiv auswirken werden.
Frau Suda fragt in diesem Zusammenhang, nach welchen Kriterien die Veranstaltungsorte eigentlich ausgewählt werden.
Frau Viehoff beantwortet alle Fragen und geht noch einmal kurz auf die ungeklärte Personalsituation im Kulturamt ein.
Den Hinweis von Herrn Jobst wird sie an die entsprechende Stelle weitergeben.
Frau Viehoff erläutert, die Frage der Veranstaltungsorte werde in diesem Fall vom Literaturbüro Unna mit den einzelnen Städten verhandelt.
