22.03.2006 - 1 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Mi., 22.03.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Gerbersmann teilt
mit, die Fortführung des Vertrages zwischen der Stadt Hagen und der Schloss
Hohenlimburg gGmbH sei so, wie sie im KWA beschlossen wurde, heute
unterzeichnet worden.
Dabei habe er den Wunsch des Kultur- und Weiterbildungsausschusses, die
Geschäftsführerin, Frau Dettmann, möge sich einmal hier im Ausschuss
vorstellen, weitergegeben. Man sei derzeit beim Termin am 02.Mai 2006
verblieben.
Er habe auch daran erinnert, dass eine Abrechnung bis zum 01. Juli 2006
einzureichen sei, dies sei von Frau Dettmann zugesagt worden.
Frau Viehoff verweist
auf die heute vor der Sitzung ausgelegte Umfrage zum Muschelsalat. Es gebe
vereinzelt Verlautbarungen, der Muschelsalat sei nicht mehr so interessant,
bzw. werde nicht mehr so gut besucht, dieses Jahr könne man nun die Besucherzahlen
genau belegen und komme zu dem Ergebnis, dass die Besucherfrequenz ca. bei 800 bis 2000 Besuchern pro
Veranstaltung liege.
Frau Viehoff hebt besonders die gestiegenen Besucherzahlen der ausländischen Bevölkerungsgruppen hervor, die man gezielt beworben habe.
Zum Projekt “Altenhagener Brücke” erläutert sie, man habe dies noch nicht im KWA vorgestellt, da die Finanzierung noch nicht endgültig stehe. Sie habe sich vorgenommen, über dieses Projekt im nächsten KWA ausführlich zu berichten.
Sie betont, es gebe zwei Teile in diesem Projekt. Die Projekte, die sich kulturell rund um dieses Projekt entwickelt haben, werden unabhängig von der ganzen Maßnahme an der Brücke selber auf jeden Fall in diesem Jahr stattfinden.
Frau Dr. Schulte möchte ein Projekt vorstellen, das man im Zusammenhang mit der Schließung des Museums vorhabe.
Das Haus werde ab 03.04.06 geschlossen. Die Voraussetzung für die Baumaßnahme sei die Auslagerung der gesamten Kunstgegenstände. Nach den ersten Kostenvoranschlägen handele es sich um eine Maßnahme, die ungefähr 250.000 Euro kosten werde.
Sie habe sich daher bemüht, auf verschiedene Art die Kosten zu senken. Man habe den Wunsch, das Karl Ernst Osthaus-Museum auch während der Schließung präsent zu halten. So habe man Kontakt zu anderen Museen aufgenommen und ihnen als Sonderausstellung die Sammlung zur Klassischen Moderne angeboten, was auf große Resonanz gestoßen sei. Es sei nun gelungen, eine Tournee von acht Stationen zusammenzustellen. Sie beginnt im April und endet im Sommer 2008 und umfasst so die gesamte Schließungszeit.
Ein Faltblatt und die Einladung zur Ausstellungseröffnung in Bremen habe sie heute mitgebracht. Da die einzelnen Stationen über ganz Deutschland verteilt seien, erhoffe man sich eine große und wirksame Wahrnehmung.
Ein Nebenaspekt sei auch, dass durch diese Ausstellung die Kosten für die Auslagerung der Gegenstände reduziert werden können. Dadurch komme es zu einer Einsparung von ca. 60.000 Euro, außerdem spare die Stadt Hagen auch noch die Versicherungskosten, denn der Gesamtwert der auf Tour geschickten Kunstwerke betrage über 40 Mio Euro.
Der Wert der restlichen Kunstwerke, die ausgelagert werden müssen, betrage noch einmal 19 Mio Euro. Im Hinblick auf die Versicherungsprämie erziele man so eine Einsparung von 100.000 Euro pro Jahr.
Ein weiterer Nebeneffekt sei die Produktion eines Kataloges, der kommende Woche in hoher Auflage in Druck gehe und daher einen niedrigen Einzelpreis habe.
Herr Jörg bedankt sich für die ausgezeichnete Arbeit und den damit verbundenen Spareffekt.
Herr Dr. Fischer schlägt vor, der KWA wolle die Ausstellungseröffnung in Bremen besuchen und Frau Dr. Schulte möge doch mit dem Direktor Herrn Dr. Stamm Kontakt aufnehmen, der dann durch die Ausstellung führen solle.
Herr Jörg nimmt diesen Vorschlag auf und möchte darüber gemeinsam beraten.
