14.02.2006 - 1 Mitteilungen

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Wortprotokoll

Zunächst beantwortet Herr Gerbersmann die Anfrage von Frau Asbeck aus der KWA-Sitzung 24.11.2005 bzgl. der Konzeption und der finanziellen Situation des Firlefanz-Theaters.

Es habe in den letzten Wochen verschiedene Gespräche mit dem Träger und dem Förderverein des Firlefanz-Theaters gegeben. Die finanzielle Lage des Theaters sei nach wie vor sehr angespannt; das Firlefanz-Theater habe sich daher an die Stadt gewandt mit der Bitte, einen Zuschuss zu den fixen Kosten der Spielstätte in Hagen zu gewähren.

Herr Gerbersmann sicherte daraufhin dem Theater zu, die bereits gestundete Miete für das Jahr 2005 zu erlassen und für das Jahr 2006 keinen Miet- und Nebenkostenbeitrag zu verlangen.

Ab 2007 hält er einen Mieterlass nur dann für diskussionswürdig, wenn das Theater wieder spielen würde; eine reine “Lagerhaltung” solle seitens der Stadt nicht finanziert werden. Weiterhin habe er dem Theater Firlefanz deutlich gemacht, dass darüber hinaus keine weiteren Zuschüsse der Stadt bewilligt werden könnten.

Herr Gerbersmann erläutert, dass Firlefanz bereits vor Jahren einen Kulturkredit  bekommen habe; eine Restforderung von ca € 2300,- bestehe heute noch.

Über die Resttilgung müsse noch verhandelt werden.

Darüber hinaus habe Firlefanz keine weiteren laufenden  Zuschüsse der Stadt erhalten. Aufgrund des Haushaltssicherungskonzeptes dürfe die Stadt auch keine neuen Förderungsmaßnahmen beginnen.

Herr Gerbersmann betont, dass er auch den Konsolidierungsbeitrag der Kulturzentren  (€ 13.000) nicht dafür verwenden möchte, ein “neues Zentrum” in die Förderung aufzunehmen.

Auch seitens Herrn Jörg und Herrn Röspel habe es zum Thema “Sponsoring einwerben” Gespräche mit Firlefanz gegeben, diese  Bemühungen laufen  zur Zeit weiter.

 

 

Frau Viehoff erläutert das “Ab in die Mitte”-Projekt “Blau” und freut sich darüber, dass das Kulturamt den Zuschlag für die Konzeption “Blau” mit einem Zuschuss von € 50.000,- erhalten habe.

Projektbeteiligte seien neben dem Kulturamt das Karl Ernst Osthaus-Museum, der Stadtmarketingverein, der Schumacher-Förderverein, Schulen und andere Bürger der Stadt.

Ende August/Anfang September werde dann die Fußgängerzone zwischen der Neuen Mitte und dem Schumachermuseum  in eine temporäre Kunstmeile verwandelt.

 

 

 

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