25.10.2006 - 2 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 25.10.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Steuber weist auf die
ausgelegte Tischvorlage zum Thema “Informationen zum Umgang bei
Kindeswohlgefährdungen” hin. Das aktuelle Geschehen in diesem Bereich
löse tiefe Betroffenheit aus. Man habe die Situation in Bremen zum Anlass
genommen, nochmals mit den pädagogischen Leitern zu reflektieren, ob man für
diese Fälle vorbereitet sei. Man habe vereinbart, eine zusätzliche
Arbeitsgemeinschaft nach dem
SGB VIII einrichten zu wollen, um dort auch auf breiterer Ebene mit den
freien Trägern zu reflektieren, was man tun könne, um solche Situationen möglichst
einhundertprozentig auszuschließen.
Herr Kothe erläutert
anhand der Tischvorlage das Verfahren, wie es in Hagen praktiziert wird. Die
Tischvorlage ist der Niederschrift als Anlage zu TOP 2 beigefügt.
Auf die Frage von Herrn Schledorn, wie die Instrumente anderer Städte eingeschätzt
würden, antwortet Herr Steuber, dass die Handhabung der professionellen
Verfahrenstandards ein Maximum an Sicherheit biete. Gleichzeitig wolle man aber
die Öffnung Richtung freier Träger als Impuls geben. Das solle die Handhabung
der wechselseitigen Aktivitäten und Informationen bei Kindeswohlgefährdung sicherstellen.
Frau Burghardt spricht
Frühwarnsysteme anderer Städte an, die darauf ausgerichtet seien, die Gefahren
der Kindeswohlgefährdung abzuwenden. Sie möchte wissen ob die Stadt Hagen sich
auf Landesebene diesen Projekten anschließen könne.
Herr Kothe entgegnet, dass
es sinnvoll sei, abzuwarten, bis Ergebnisse und Inhalte von gewissen Projekten
und Modellen vorlägen. Jugendhilfe sei mehr als Kontrolle vor Ort.
Frau Nowicki nimmt Bezug
auf die Finanzhilfen der Stadt Hagen an die Kirchen ,die dazu dienten, die
Plätze in den Kindertagesstätten zu erhalten. Diese Verträge liefen im Sommer
2007 aus. Zur Zeit stünde man mit Gesprächen mit der Stadt. Frau Nowicki möchte
auf die dramatische Situation der Kirchen in diesem Bereich aufmerksam machen.
Man sei gezwungen, Plätze abzubauen, habe jedoch zugesichert, dies in Absprache
mit der Stadt zu machen. Sie bittet die Verwaltung, neuere Zahlen vorzulegen, damit
die Vertreter der evangelischen Kirche
im Vorfeld abgestimmt in das Gespräch am Montag gehen könnten.
Herr Dr. Schmidt sagt zu,
dass die freien Träger und die kirchlichen Träger auch weiterhin unterstützt
würden. Es werde ein Nachfolgeprogramm geben. Er äußert speziell in Richtung
der evangelischen Kirche die Bitte, keine Entscheidungen im Einzelfall zu treffen.
Dann sei von Seiten der Verwaltung keine Steuerung mehr möglich.
Herr Fischer informiert
die Ausschussmitglieder darüber, dass der Jugendring in Zusammenarbeit mit
Herrn Goldbach über die Besetzung der halben Stelle “Toleranz- und
Demokratieprojekte” entschieden habe. Die Entscheidung sei zugunsten von
Frau Cornelia König gefallen. Man sei sehr froh, dass rechten Tendenzen nunmehr
noch besser und intensiver
entgegengewirkt werden könnten.
Herr Goldbach teilt mit,
dass man seit längerem versucht habe, mit der israelischen Partnerstadt
insbesondere unter dem Gesichtspunkt “Jugendaustausch” in Kontakt
zu kommen.
Im nächsten Jahr finde auch das 10-jährige Städtepartnerschaftsjubiläum
statt.
Es sei nun gelungen, eine beiderseitige Absprache hinzubekommen. Es finde
ein Blitzbesuch von drei Tagen mit einer kleinen Delegation statt, an dem auch
der Oberbürgermeister, der erste Beigeordnete, der Vorsitzende des Jugendrings
und er selbst teilnähmen. Dann könnten weitere Vereinbarungen zum
Jugendaustausch getroffen werden.
Die zweite Mitteilung sei weniger erfreulich. Vor einigen Tagen habe die
Verwaltung eine Klageschrift betreffend
des Bolzplatzes in Eckesey in der Schillerstraße erreicht.
Ein Anlieger habe Antrag auf Räumung dieses Bolzplatzes gestellt. Die
Stellungnahme der Verwaltung sei formuliert worden. Das Rechtsamt sei
involviert. Das Gericht habe die Akte über den Bolzplatz angefordert. Man müsse
davon ausgehen, dass es hier zu einer rechtlichen Auseinandersetzung käme. Über
die weitere Entwicklung werde der Ausschuss informiert.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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26,6 kB
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