07.06.2006 - 3 Lokales Bündnis für Familie
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 07.06.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Walter
berichtet vom Lokalen Bündnis für Familien.
Die Inhalte sind der Anlage
zu TOP 3 zu entnehmen.
Herr Dr. Schmidt merkt
an, dass noch anstünde, das Bündnis für Familien in den verschiedenen
Ausschüssen bis hin zum Rat in der Umsetzung zu begleiten. Er freut sich,
mitteilen zu können, dass der Kämmerer aufgrund der Bemühungen von Herrn
Strüwer und Herrn Goldbach einen Betrag in Höhe von 30.000 zur Verfügung
gestellt habe. Über dessen Verwendung solle im Kuratorium diskutiert werden.
Als Stadt wolle man sich jedoch zurückhalten und nicht die Meinungsführerschaft
übernehmen.
Herr Fischer ist
begeistert, was alles aus dem Bündnis für Familien berichtet würde, wie viele
Ideen da seien und welch konkrete Schritte gemacht würden. Auf der anderen
Seite sei es erschreckend, wenn auf der anderen Seite Rückschritte gemacht
würden, indem Familien durch Entscheidungen seitens der Landesregierung wieder belastet
würden. Es handele sich hier um ein Bündnis, das nicht parteipolitisch arbeiten
wolle. Das sei hier aber gegeben. Von daher müsste sich der Ausschuss nochmal
damit beschäftigen, wie dann in Richtung der Verantwortlichen aus Land und Bund
Dinge rückgemeldet würden, was konkret das Zusammenspiel von Politik und
Bündnis bedeuten würde, wenn man das Bündnis wirklich ernst nähme.
Herr Dr. Schmidt
erwidert darauf, er sei nicht der Meinung, dass man in jedem Einzelfall, wenn
ehrenamtliches Engagement eine gewisse Qualität erreiche, immer gleich nach dem
Staat oder der Stadt rufen müsse. Die Arbeit würde ernstgenommen. Die Politik
sei mitbeteiligt, wenn es zum Beispiel um die Verteilung des obigen Betrages
ginge. Da sei man mit im Boot.
Herr Fischer macht
deutlich, dass er nicht die kommunale Ebene gemeint habe, sondern die Landes-
und Bundesebene.
Frau Walter
berichtet abschließend, dass man in Hagen eigentlich eher die Ausnahme sei, da
die Akteure einen sehr langen Atem gezeigt hätten. Es seien mit ihr 17 andere
Kommunen da gewesen, in denen das Bündnis lange nicht so gut laufe.
Frau Klos-Eckermann
richtet im Namen des Auschusses ihren Dank an Frau Walter und ihre Mitstreiter.
