14.03.2006 - 1 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Di., 14.03.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Dr. Schmidt berichtet, dass der erste Einstieg in die Finanzierung Kindergarten-Bedarfsplanung 0 – 3 nicht stattfinden kann. Er kündigt für Dienstag den 21.3.2006 die Versendung einer Vorlage an. Diese kann in einer Sondersitzung in erster Lesung vorgestellt werden, damit Beratungen in den Fraktionen und Ausschüssen stattfinden können. Die Zeit müsste ausreichen, um in der normalen Sitzungsfolge am 10.5.2006 im Rat die Vorlage verabschieden zu können.
Herr Strüwer lädt zu diesem Punkt Betreuung von Kindern unter 3 Jahren/Kindergarten-Bedarfsplanung zu einer Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses am Mittwoch den 29.3.2006 um 15.00 Uhr, Sitzungsraum A 201 im Rathaus an der Volme ein.
Herr Steuber weist auf ein Forschungsprojekt der Universität Dortmund hin, an dem das Jugendamt Hagen mitarbeitet. In einer Langzeitstudie zur psychischen Gesundheit von Kindern und Eltern wird die Entwicklungssituation von Pflegekindern aufgezeichnet. Insgesamt 300 Kinder sollen bis 2008 – anonym - begleitet werden. Ziel dieser europaweit ersten Langzeitstudie sind Erkenntnisse dazu, wie Pflegefamilien biologische, gesellschaftliche und familiäre Risiken auffangen können.
Zu gegebener Zeit wird der Jugendhilfeausschuss über die Ergebnisse der Studie informiert werden.
Weiter berichtet Herr Steuber über die Änderungen im Bereich der JVA bei der Betreuung drogenabhängiger Gefangener ab 1.4.2006. Zu diesem Thema hat es bereits eine Sitzung des JVA-Beirates unter Mitwirkung von Herrn Schledorn gegeben. Das Land stellt 20.500,- EUR nicht mehr für die Förderung zur Verfügung und es ist vom Justizministerium vorgesehen, dass auf eine honorarstundenorientierte Förderung für die einzelne JVA umgestellt werden soll. Der Fördergeldausfall könnte in Hagen durch eine Honorarvereinbarung kompensiert werden. Dieser Antrag ist bereits gestellt worden. Nach Mitteilung des JVA-Leiters wird Hagen nicht in die Förderung des Landes kommen. Es hat einen Appell des JVA-Beirates an das zuständige Ministerium gegeben. Wie die Arbeit fortgeführt werden kann, wird in der Aprilsitzung des Jugendhilfeausschusses vorgestellt werden.
Frau Burghardt erinnert an die zwei zur Zeit stattfindenden Volksinitiativen zum Thema 21 Mio. Kürzung für den Jugendbereich und 200 Mio. Kürzung für Kitas, Beratungsstellen und Frauenhäuser. Die Listen werden mit der Bitte um Unterschriften verteilt.
Weiter gibt Frau Burghardt die Broschüre der Hagener Gesundheitstage in der Stadthalle Hagen am 18 und 19.3.2006 zur Information weiter.
