28.11.2006 - 3.3 Bürgerantrag des Herrn Dr. Josef Bücker, In der...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.3
- Sitzung:
-
Sitzung des Beschwerdeausschusses
- Datum:
- Di., 28.11.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- OB/A Amt des Oberbürgermeisters
- Bearbeitung:
- Elke Kramer
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Bücker erhält zunächst Gelegenheit zur
Stellungnahme. Er teilt zunächst mit, dass Herr Reichling aus Krankheitsgründen
gehindert ist, an der Sitzung teilzunehmen. Zum Inhalt seines Bürgerantrages führt
Herr Dr. Bücker aus, dass Herr Reichling und er bisher ca. 1500
Arbeitsstunden in dieses Projekt investiert hätten. Der Bürgerantrag sei darauf
ausgerichtet, eine Empfehlung an die Bezirksvertretung zu richten, sich mit diesem
Vorschlag auseinander zu setzen. Falls rechtliche Gründe entgegen stünden ,
müsse geprüft werden, ob Sondergenehmigungen eingeholt werden könnten. Herr
Romberg weist darauf hin, dass sich die Bezirksvertretung bereits intensiv
mit diesem Thema beschäftige. Frau Stiller- Ludwig, Untere
Wasserbehörde, erläutert die derzeitige Situation am Koenigsee und stellt die
von der Verwaltung vorgelegten Planungsvarianten vor. Herr Römer stellt
die Frage, inwieweit die Vorstellungen der Antragsteller berücksichtigt werden
könnten und welche Kosten dies verursachen würde. Frau Kramps verweist
auf den politischen Werdegang dieser Angelegenheit und auf die Zuständigkeit
der Bezirksvertretung. Der Bürgerantrag solle schnellstmöglich dorthin
überwiesen werden, damit er noch in die weiteren Diskussionen einfließen könne.
Herr Pieper merkt an, dass die Diskussion um die Zukunft des Koenigsees
nunmehr seit 14 Jahren andauere. Die Bürgeranträge der Freien
Wählergemeinschaft Hagen Aktiv sei kommunalpolitische Trittbrettfahrerei. Jeder
wisse, dass bei den Planungen zur künftigen Nutzung des Koenigsees EU-
Richtlinien zu beachten seien. Der Vorschlag, den Koenigsee wieder aufzustauen,
werde nicht von allen Hohenlimburgern getragen. In der von der Verwaltung als
„Variante 1“ im Umweltausschuss vorgestellten Planung, die einen
Wiederanstau des Koenigsees vorsehe, seien Kosten in Höhe von 1,5 Mio Euro
veranschlagt. Der Bürgerantrag laufe im Prinzip auf das Gleiche hinaus. Dies
sei einfach nicht machbar. Im Übrigen habe die Bezirksvertretung zu
entscheiden, nicht der Beschwerdeausschuss. Frau Kramps bemerkt, dass die 1,5 Mio
Euro besser in Kindergärten zu investieren seien. Frau Stiller- Ludwig
antwortet, bezogen auf die Wortbeiträge von Herrn Pieper und Herrn Römer, dass die
Umsetzung des vorliegenden Vorschlags mehr als 1,5 Mio Euro kosten dürfte, da hiermit
erhebliche Bau- und Folgekosten verbunden seien. Herr Voigt erinnert
daran, dass es hier darum ginge, eine Entscheidung über den weiteren Umgang mit
der Anregung zu treffen, nicht um eine inhaltliche Auseinandersetzung mit
diesem Thema. Er schlägt vor, den Bürgerantrag mit Hinweis auf die Beratungen
in der Bezirksvertretung für erledigt zu erklären. Herr Romberg fasst
die Anträge von Frau Kramps und Herrn Voigt zusammen und schlägt vor, den
Bürgerantrag mit einer Empfehlung an die Bezirksvertretung Hohenlimburg zu verweisen, auch diesen
Vorschlag in deren Beratungen mit einzubeziehen und ansonsten den Bürgerantrag
für erledigt zu erklären.
