06.12.2006 - 5.1 Verkehrssituation an der Hünenpforte
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 06.12.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Leisten erläutert die unzumutbare Verkehrssituation an der
Hünenpforte. Der Rückstau reiche teilweise bis hinaus zum Holthauser Friedhof.
Die geplante Änderung der Umleitungsstrecke der A 45 Richtung Hammacher werde
die Situation noch verschlimmern. Es müssten Maßnahmen ergriffen werden, einen
reibungsloseren Verkehrsfluss zu gewährleisten. Die bestehende Verkehrsinsel
behindere die Autofahrer. Sobald ein linksabbiegender Autofahrer nicht bis ganz
an die Verkehrsinsel heranfahre, könne ein Rechtsabbieger nicht mehr daran
vorbei. Abgesehen davon seien die Sichtverhältnisse auch der Rechtsabbieger auf
die Hohenlimburger Straße sehr schlecht.
Herr Reinke fragt, ob die jetzt bestehende Umleitungsstrecke nicht auch
bereits über die Villigster Straße führe.
Herr Dr. Neimeier hält die Kreuzung an der Hünenpforte für relativ
gefährlich. Er frage, ob die Einrichtung eines Kreisverkehrs möglich und
sinnvoll sei.
Frau Kabeck erklärt, hier sei der Landesbetrieb zuständig. Sie könne
diesen gern kontaktieren. Die Einrichtung eines Kreisverkehrs sei
wahrscheinlich wegen der hohen Fahrgeschwindigkeiten nicht sinnvoll. Eventuell
könne die Mittelinsel versetzt werden, um die Spurbreite zu verändern. Dies
werde jedoch möglicherweise nur in Verbindung mit Grundstücksankäufen zu
verwirklichen sein. Tatsächlich nehme der Verkehr immer mehr zu, was durch die
Verlegung der Bedarfsumleitung noch verstärkt werde. Derzeit verlaufe diese
noch nicht über die Villigster Straße, sondern über Verbandsstraße und
Ruhrtalstraße. Die Messungen auf der Villigster Straße seien Ende November
durchgeführt worden. Eine Auswertung der Ergebnisse sei noch nicht erfolgt.
Bezüglich der Verkehrssituation an der Hünenpforte bitte sie um die Erteilung
eines Auftrages per Beschluss, den Landesbetrieb zu kontaktieren.
Herr Eisermann ergänzt, ortskundige Autofahrer würden oftmals die
Kreuzung vermeiden, indem sie den Weg quer durch Holthausen über die Alte Stadt
nähmen.
Herr Palsherm fügt hinzu, der Parkplatz an der Hünenpforte werde
ebenfalls als Ausweichstrecke benutzt. Man habe lediglich Glück, dass dort bis
jetzt noch kein Unfall mit Fußgängern passiert sei. Oftmals würden kleinere
Autos sich an LKWs vorbeidrängen und dabei den Bürgersteig überfahren.
Herr Grunwald bestätigt, es handele sich hier durchaus auch aus
polizeilicher Sicht um ein Ärgernis. Andererseits sei die Unfalllage an der
Hünenpforte unauffällig. Immerhin habe man aber fünf kleinere Unfälle zu
registrieren gehabt, die genau auf diese Situation zurückzuführen gewesen seien,
dass Autofahrer versuchten, sich aneinander vorbeizudrängeln. Aber insgesamt
sei die Unfalllage sehr unauffällig.
Frau Kabeck bittet um Informationen, um welche Uhrzeiten die Situation an
der Hünenpforte besonders kritisch sei. Zu diesen Zeiten sei ein Ortstermin
sicherlich am sinnvollsten.
Herr Leisten meint, die Zeiten zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr und
morgens zwischen 7.15 Uhr bis 7.20 Uhr seien besonders kritisch.
Frau Fischbach ergänzt, sie wolle die kritische Zeit morgens bis 8.15 Uhr
ausgedehnt wissen.
Herr Grunwald merkt an, dass wenn die Verkehrsinsel dort beseitigt werden
sollte und die Umleitungsstrecke dann nach links über den Hammacher verlaufe,
dort alles zusammenberechen werde. Eine Verkehrsregelung müsse erfolgen, jedoch
dort eine Signalanlage zu installieren sei unsinnig.
Herr Eschenbach schlägt vor, ergänzend zum vorliegenden
Beschlussvorschlag Frau Kabeck einen Auftrag zu erteilen, mit dem Landesbetrieb
Straße einen Ortstermin zu vereinbaren.
Es ergeht folgender
Beschluss:
Die Verwaltung möge der Bezirksvertretung vorschlagen, wie der
Verkehrsfluss an der Kreuzung verbessert werden kann. Durch die zu enge
Verkehrsführung an der Insel vorbei behindert wartender Linksabbiegerverkehr
Richtung Hammacher den Rechtsabbiegerverkehr Richtung Innenstadt und verursacht
fast täglich Staus bis hoch zum Holthauser Friedhof.
Die Verwaltung wird beauftragt, hinsichtlich dieser Problematik mit dem
Landesbetrieb Straße NW Kontakt aufzunehmen und einen Ortstermin zu
vereinbaren.
