06.12.2006 - 7.4 Standortentscheidung "Großsporthalle"

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Niederköppern kann nicht verstehen, dass eine Stadt, der es finanziell so schlecht gehe, ein solches Großprojekt im Hinblick auf einen möglichen Aufstieg von Phoenix Hagen plane.

 

Herr Dr. Schmidt meint, es werde eine Standortentscheidung getroffen, wenngleich der Vorstand eine finanzielle Obergrenze mit in die Vorlage eingebracht habe. Gehe man von einem notwendigen Sanierungsaufwand in Höhe von ca. 2 bis 2,4 Millionen aus, könne man sich die Differenz an Eigenmitteln vorstellen. Die Begrenzung liege bei zusätzlich 2,5 bis 2,7 Millionen Euro. Interessant sei der Zeitraum, man könne diese 2,7 Millionen € nicht in diesem, nächsten oder übernächsten Jahr ausgeben, sondern dann, wenn wieder freie Investmittel vorhanden seien. Dies bedeute, dass man diese Mittel, bei entsprechender Ratsentscheidung, 2009 zur Verfügung stellen könne. Wolle man dies früher in Anspruch nehmen, müssten andere Investitionen verschoben werden.

Die Restsumme müsse über Sponsoren und Vereine finanziert werden. Es werde ein klares Signal gesetzt, dass die Stadt Hagen sich engagiere und bereit sei, Risiken einzugehen.

 

Herr Sondermeyer kritisiert, die Standortdiskussion sei von vornherein sehr auf das Ischeland fixiert gewesen. Man hätte die Standorte in Hohenlimburg, Kirchenberg oder Verbandstraße, ernsthafter prüfen können.

 

Herr Leisten stimmt Herrn Sondermeyer zu. Er schlage vor, die Verwaltungsvorlage zur Kenntnis zu nehmen und im übrigen über einen alternativen Beschlussvorschlag zu beschließen. Er trägt einen Beschlussvorschlag vor.

 

Frau Grebe erkundigt sich, ob das neue Angebot von ten Brinke, welches über das Angebot in der Vorlage hinausgehe, bekannt sei. Ten Brinke habe sein Angebot noch etwas verbessert. Sie erläutert dieses inhaltlich und macht auch auf die negativen Aspekte aufmerksam. Es sei durchaus möglich, für 3 Millionen € etwa 1.800 Besucherplätze zu schaffen, so dass es möglich sei, im Rahmen der Sanierung eine Tauglichkeit für die zweite Bundesliga zu erreichen. Eventuell könnte der Sanierungsaufwand auch noch etwas gesenkt werden. Eine Tauglichkeit für die erste Bundesliga sei jedoch nur durch eine Erweiterung zu erreichen.

 

Herr Dr. Schmidt sieht eine Formulierung im von Herrn Leisten vorgetragenen Beschlussvorschlag als problematisch an:  „Falls die Errichtung einer Großsporthalle am Ischeland nicht realisiert werden kann…“ Er wüsste gern nun gern, wie lange denn eine Prüfung, ob dies realisierbar sei, dauern solle. Fraglich sei, ob das Angebot von ten Brinke nach z.B. einem oder anderthalb Jahren noch bestehe. Er verstehe durchaus, was gemeint sei und fasse den Beschlussvorschlag als „Lösung B“ auf.

 

Frau Sauerwein bittet um getrennte Abstimmungen.

 

Herr Eschenbach meint, der Antrag von Herrn Leisten sei der weitergehende Antrag.

 

 

Es ergeht folgender

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Beschluss:

 

Die Verwaltung und der Rat der Stadt Hagen werden aufgefordert – falls die Errichtung einer Großsporthalle am Ischeland nicht realisiert werden kann – eine Fläche an der Verbandstraße zu wählen und das vorliegende Angebot von ten Brinke ernsthaft zu prüfen.

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Abstimmungsergebnis:

 

 Einstimmig beschlossen

x

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

  12

Dagegen:

    0

Enthaltungen:

    1

 

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Anlagen zur Vorlage