18.10.2006 - 7.3 Spielplätze in Hohenlimburg - Prioritätenliste -
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 18.10.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Bauhaus erklärt, der Kinderspielplatz „Im Spieck“ sei
wegen Mängeln noch nicht eröffnet worden. Diese würden demnächst behoben. Bei
dem Spielplatz „Im Spieck“ handele es sich um Punkt 3 der zehn
Punkte umfassenden Prioritätenliste. Punkt 5 sei der Spielplatz Drostenhof.
Hier sei geplant, den Spielplatz vom Bereich der Lenne näher an den Schulhof zu
verlagern, dies geschehe in Abstimmung mit Kindern und Lehrern. Der
Kinderspielplatz in der Berchumer Straße sei nun fertig ausgebaut worden, der
Spielplatz Bahnstraße/Grünrockstraße müsse nach der neuesten Planung nicht mehr
verlegt werden. Dies sei für Hohenlimburg aus der Prioritätenliste zu
berichten.
Herr Eschenbach fragt, ob die Möglichkeit bestehe, die Prioritätenliste
aktualisiert schriftlich zur Verfügung gestellt zu bekommen. Wolle man einen
zusätzlichen Spielplatz in der Nahmer errichten, müsse man die Prioritätenliste
entsprechend verändern.
Herr Reinke erinnert, vor zwei Jahren habe man gefordert, den Bolzplatz
an der Berchumer Straße mit einfachen Mitteln wieder herrichten zu lassen. Herr
Zillner habe gesagt, dies sei so nicht zu machen, sondern müsse über die
Prioritätenliste abgewickelt werden. Daraufhin habe man in der
Bezirksvertretung und auch im Jugendhilfeausschuss beschlossen, den Bolzplatz
mit in die Prioritätenliste aufzunehmen. Dieser befinde sich daher nun auf
Platz 11.
Herr Palsherm weist darauf hin, seinerseits sei gesagt worden, der
Bereich Oege benötige zwei Spielplätze. Nun sei die Frage, wo ein geeigneter
Standort sei.
Herr Bauhaus wiederholt, der jetzige Standort für den Spielplatz
Drostenhof sei zusammen mit der Schule geplant worden. Hintergrund sei unter
anderem gewesen, dass der Schulhof ja nicht nur von der Schule, sondern auch
öffentlich in einem überschaubaren Bereich genutzt werden solle. Derzeit
befinde er sich in Flussnähe und sei sehr stark von Bäumen verdeckt, was
gefährlich sein könne.
Herr Eisermann sagt, der ursprüngliche Antrag seiner Fraktion beziehe
sich auf den ehemaligen Spielplatz in der Wulfeldstraße. Derzeit gebe es in der gesamten Nahmer nur noch
den Spielplatz in der Wuragstraße. Im Bereich der Unternahmer gebe es keinen
einzigen Spielplatz mehr. Gerade sei gesagt worden, für Oege seien zwei
Spielplätze als ausreichend anzusehen, jedoch in der Nahmer passiere gar
nichts. Es werde immer davon geredet, die Nahmer zu stärken, dann müsse man
auch etwas dafür tun. Seinerzeit habe es auf dem Spielplatz an der
Wulfeldstraße einen Unfall gegeben, wofür die Firma Wälzholz regresspflichtig
gemacht worden sei. Er habe ein gewisses Verständnis dafür, dass die Firma
daraufhin den Spielplatz zurückgebaut habe. Aber dann müsse die Verwaltung
tätig werden.
Herr Palsherm erwidert, man habe vor einiger Zeit eine
Spielplatzbereisung durchgeführt. Zu der Zeit habe der Spielplatz an der
Wulfeldstraße noch existiert und sei als nicht attraktiv bewertet worden,
dieser hätte aufgewertet werden müssen. Man habe einmal den Antrag gestellt, am
Königssee einen Spielplatz einzurichten, was aber im Zusammenhang mit der
Planung für den Energiepark Obernahmer nicht berücksichtigt worden sei. In der
Obernahmer werde dringend ein Spielplatz benötigt. Man müsse sich einigen, wo
genau ein Spielplatz hin solle.
Herr Bauhaus meint, die Vorschläge müssten vom Fachbereich Jugend &
Soziales bearbeitet werden. Dort lägen die nötigen Informationen zu
Bevölkerungs- und Kinderzahlen vor. Auch Grundstücksfragen seien gegebenenfalls
zu klären. Die Bezirksvertretung müsse sich jedoch vorab einigen.
Herr Eisermann weist darauf hin, dass sich in der Wuragstraße immerhin
ein Spielplatz befinde, wenn es sich auch um einen kleinen Spielplatz handele.
In der Unternahmer befinde sich inzwischen gar nichts mehr. Der nächste
Spielplatz sei für die Unternahmer der Spielplatz Drostenhof an der
Pestalozzischule. Er sei der Meinung, dass in der Unternahmer viele Kinder
wohnten. Dies habe man auch im Rahmen der letzten Spielplatzbereisung
feststellen können. Er bitte daher die Verwaltung, sich um eine Möglichkeit zu
kümmern, in der Unternahmer einen Spielplatz einzurichten.
Herr Bauhaus bestätigt, dass in der Unternahmer viele Kinder lebten.
Herr Palsherm möchte nicht missverstanden werden und ergänzt, man müsse
sich verständigen, welchen Standort man favorisieren wolle, entweder Obernahmer
oder Wulfeldstraße.
Herr Leisten möchte eine Jahrzehntediskussion vermeiden. Er wolle wissen,
wann am Drostenhof mit dem Beginn der Realisierung zu rechnen sei.
Herr Bauhaus erwidert, im nächsten Jahr sei mit einem
Planungsbeschlussvorschlag zu rechnen.
Herr Leisten meint, wenn ein Spielplatz in der Nahmer auf Platz 11
gesetzt werde, werde in der Nahmer in den nächsten 10 Jahren erst einmal nichts
passieren. Das könne nicht sein. Er wolle sich erkundigen, mit welchem
Mittelaufwand gerechnet werden müsse.
Herr Eschenbach schlägt vor, der Verwaltung einen Prüfauftrag zu erteilen
und sich in der nächsten Sitzung darüber berichten zu lassen.
Es ergeht folgender
