18.10.2006 - 5.2 Sportentwicklungsplanung 2007 im Stadtbezirk Ho...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 18.10.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Schmidt macht darauf aufmerksam, dass der Wille des Rates die
Erstellung eines Konzeptes mit einem Volumen in Höhe von ca. 50 Millionen Euro
für die Sanierung der gesamten städtischen Immobilien sei. Die Auflistung aller
sanierungsbedürftigen städtischen Gebäude werde derzeit erstellt, wobei man
voraussichtlich einen geschätzten Sanierungsbedarf Höhe von 80 Millionen Euro
erreiche. Daher müsse man sich die Frage stellen, welche Sportstätten benötigt
würden bzw. wie viel Infrastruktur man sich leisten könne, wobei auch die
demografische Entwicklung zu berücksichtigen sei. Vor diesem Hintergrund sei
auch die Sanierung von Sportstätten zu betrachten und zu bewerten.
Herr Leisten erwidert, bei diesem Antrag sei es auch darum gegangen aufzuzeigen,
welche Chance bezüglich des Kunstrasens im Kirchenbergstadion für die Stadt und
Hohenlimburg bestehe, da es Sponsoren gebe, die sich zu einem Drittel an der
Finanzierung beteiligen würden. Zudem würden die Unterhaltungskosten für die
Ascheplätze eingespart. Eine solche Chance solle man nicht verstreichen lassen.
Herr Dr. Schmidt gibt Herrn Leisten teilweise Recht, gibt aber zu
bedenken, dass man zwar Unterhaltungskosten spare, jedoch die
Investitionskosten bei 150 % lägen. Bei einem Drittel Fremdsponsoring solle man
sich allerdings wirklich die Chance nicht verstreichen lassen, er werde dies im
Auge behalten.
Herr Palsherm meint, der Kunstrasen sei bereits seit 1995 im Gespräch,
man könne nur befürworten, wenn bezüglich des Kirchenbergstadions Fortschritte
gemacht würden. Auch solle man die Sponsoren nicht verärgern.
Herr Leisten erinnert daran, dass aufgrund von Planungsverzögerungen der
Hohenlimburger Bauverein als Sponsor für einen Kinderspielplatz im Lennepark
abgesprungen sei.
Herr Eschenbach empfiehlt, den Beschluss erst einmal gemäß
Beschlussvorschlag zu fassen und in der nächsten Sitzung dann hoffentlich über
eine Vorlage zum Kunstrasen beschließen zu können.
Es ergeht folgender
