20.04.2004 - 6 Durchforstung "NSG Lange Bäume"

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Hülsbusch kritisiert die forstlichen Maßnahmen im NSG-Lange Bäume. Der Zeitpunkt der Maßnahme sei unangebracht und die Anzahl der gefällten Bäume zu hoch. Herr Greis erklärt, dass ein altershomogener Wald nicht wünschenswert sei und man die Maßnahme zur Förderung der Naturverjüngung und zum langfristigen Erhalt des Kalkbuchenwaldes durchgeführt habe. Herr Heicappell, Forstamt Hagen, berichtet, dass der Zeitpunkt der Maßnahme sich ergeben habe, weil der beauftragten Firma Maschinen und Personen ausgefallen seien und man daraufhin lediglich die Maßnahmen im Randbereich durchgeführt habe. Die Maßnahmen im inneren Bereich werde erst im Herbst durchgeführt. Herr Blauscheck kritisiert, dass der Schlagabraum auf die unterhalb gelegenen Wiese gedrückt worden ist und damit in die Bestände des geschützten Lärchensporns eingegriffen wurde. Herr Heicappell gibt zu bedenken, dass die geschlagenen Bäume 15 – 20 Tonnen wögen und demenstsprechend schwer zu handhaben sind. Entsprechend würde bei solchen Maßnahmen auch vorhandene Naturverjüngung beschädigt. Herr Bühren bestätigt dies. Herr Blauscheck regt an, dass die ULB in Zukunft bei Maßnahmen zur Umsetzung des Landschaftsplans auf eine zeitliche Durchführungsfrist achten solle. Man einigt sich mit Herrn Greis und Herrn Heicappell darauf, dass zukünftig größere Maßnahmen zur Umsetzung des Landschaftsplans im Vorfeld dem Landschaftsbeirat vorgestellt werden.

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