20.09.2006 - 5.1 Vorschlag der CDU-FraktionBäderkonzept
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hohenlimburg
- Datum:
- Mi., 20.09.2006
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr Leisten erläutert den gestellten Antrag und verweist auf
widersprüchliche Zahlenangaben. Man wisse nicht, wovon man ausgehen könne.
Herr Buschkühl meint, die Kirchenbergbadschließung sei in erster Linie
ein Hohenlimburger Problem, daher sei erklärlich, dass so wenige zur Wahlurne
gegangen seien. Er erläutert an dieser Stelle, wie dieses Ergebnis auszulegen
sei. Er verweise hiermit auch auf eine entsprechende Stellungnahme –
“ja” zum Kirchenbergbad und “nein” zum Lennebad –
der FDP.
Herr Leisten erwidert, dies seien zwei verschiedene Themenkomplexe. Das
ständige Durcheinander bezüglich diverser Zahlenangaben zeuge nicht von einer
seriösen Arbeitsweise. Bezug nehmend auf den Bürgerentscheid gebe er Herrn
Buschkühl Recht, er selbst habe ein Problem mit dem Demokratieverständnis.
Jedoch sei bemerkenswert, dass auch die Hagener sich der Argumentation in
großer Zahl angeschlossen hätten.
Herr Niederköppern hält die von Hagenbad genannten Zahlen auch bezüglich
der Traglufthallen generell nicht für glaubwürdig. Es tue ihm Leid um den
Einsatz der Bürgerinitiative, er halte das Ergebnis ebenfalls nicht für
demokratisch gerecht.
Herr Dr. Schmidt sagt, es bleibe nichts anderes übrig, als die
aufgeworfene Frage an Hagenbad weiterzuleiten. Er habe mit dem Bürgerentscheid
kein Demokratieproblem. Vielmehr müsse man sich die Frage stellen, warum nur so
wenige Menschen zu einer Wahl gingen. Setze man die Quoren herab, so setze man
sich dem Vorwurf aus, dass eine kleine Minderheit die Geschicke der Stadt
lenken könnten. Diese Diskussion könne man von verschiedenen Blickwinkeln aus
führen. Der Sachstand sei, dass bis auf die FDP die Hagener Politiker nun zur
Tagesordnung übergehen wollen und der Auftrag an Hagenbad gegangen sei, das
Konzept nun zügig umzusetzen.
Herr Palsherm meint, Hagenbad habe Zeit genug gehabt, Zahlen vorzulegen,
halte es aber nicht für nötig. Über das Wahlergebnis wolle er nicht
philosophieren.
Herr Strüwer gibt die Hoffnung nicht auf und strebt eine sachliche
Diskussion in der Angelegenheit an. Gewisse Fakten seien eindeutig. Es müssten
Zahlen zu den letzten 12 Monaten Lennebad-Betrieb vorgelegt werden. Man müsse
noch einmal ins Gespräch kommen, losgelöst von festgefahrenen Positionen.
Herr Leisten bedauert auch die Politik- oder Wahlverdrossenheit der
Bevölkerung.
Herr Arnusch meint, eine etwas sachlichere Betrachtungsweise des Abstimmungsergebnisses
sei nötig. Politisch seien nun die Ratsmitglieder gefragt. Jeder Einzelne sei
mit in der Verantwortung, etwas gegen Politikverdrossenheit zu tun.
Frau Sauerwein unterstützt den Vorschlag von Herrn Strüwer, von
Hohenlimburger Seite noch einmal den Kontakt mit Hagenbad aufzunehmen und ins
Gespräch zu kommen.
Herr Eschenbach meint, man solle diesen Beschlussvorschlag unterstützen,
um dann auch mit dem Zahlenwerk noch einmal in die Diskussion einzusteigen.
Es ergeht folgender
Beschluss:
Hagenbad möge darstellen, warum für den Ratsbeschluss über das
Bäderkonzept von Besucherzahlen für das neu zu errichtende Zentralbad am
Ischeland von 460.000 plus Schülerbesuch plus Vereinssportlern ausgegangen
wurde, neuerdings aber nur noch von Gesamtbesucherzahlen von 460.000
ausgegangen wird.
